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Stolze Unterschriftensammler: Die Jugend und AK-Sprecher Andreas Stückl (li.) übergaben die Listen Bürgermeister Bader.

Über 300 Unterschriften für Soccer-Platz in Rottenbuch

Rottenbuch - Die Jugend in Rottenbuch hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um einen ihrer größten Wünsche zu erfüllen: Mehr als 300 Unterschriften für den Bau eines Soccer-Platzes sammelten die 15 Aktiven der eigens gegründeten Arbeitsgruppe, querbeet im ganzen Dorf.

Nun wurden die 29 Listen Bürgermeister Markus Bader übergeben - mit der Bitte, sich für das Projekt im Gemeinderat stark zu machen.

Der Soccer-Platz ist eine der Ideen aus der Zukunftswerkstatt, die im November 2014 vom Arbeitskreis (AK) Soziales der Dorferneuerung und der kommunalen Jugendarbeit am Landratsamt organisiert worden war. Am Ende hatten die Neun- bis 19-Jährigen 321 Unterschriften für das Kickerareal, das auch für Volleyball genutzt werden kann, beisammen. Doch damit nicht genug: „Es wird wohl in Richtung 350 gehen“, war AK-Sprecher Andreas Stückl, der die Gruppe betreut, mehr als zufrieden.

Einer der Jugendlichen, die so fleißig auf Stimmenfang gingen, war der 13-jährige Jonas. „Die Reaktionen waren überwiegend positiv“, zog er Bilanz. „Die Leute unterstützen uns.“ Und überhaupt findet er den Fußballplatz mit dem Kunstrasen „eine super Sache“. Der Bürgermeister jedenfalls war angetan vom Engagement der örtlichen Jugend. „Alle Achtung“, entfuhr es Markus Bader spontan, als der die Listen in den Händen hielt. „Das ist toll, dass die Jugendlichen bei der Idee dabeigeblieben sind“, lobte er die Motivation. Der Rathauschef will das Projekt nun im Gemeinderat vorstellen.

Denn noch sind viele Fragen offen - vor allem die Kosten, die Finanzierung und der konkrete Standort müssen geklärt werden. AK-Sprecher Stückl nennt als Hausmarke eine Summe von rund 30 000 Euro, die für Material und Aufbau investiert werden müssen.

Kein Wunder, dass es Bader sehr daran gelegen ist, wenn die Kommune nicht alles allein schultern muss, sondern sich Sponsoren und Zuschüsse auftreiben lassen. Wichtig sei es zudem, betonte das Dorfoberhaupt, dass der heimische Sportverein das Areal nutzt.

In der TSV-Führung jedenfalls ist man begeistert von dem Projekt. „Das ist ein Zeichen, dass sich die Jugend Gedanken macht“, sagte Vorsitzender Björn Heidrich. „Sie sind motiviert, ihre eigenen Vorstellungen umzusetzen.“ Und Fußball-Chef Robert Streif freute sich, dass die Anlage „für unseren Sport genutzt werden kann, gerade für die Jugendarbeit“.

Bader geht davon aus, dass noch heuer eine Entscheidung im Gemeinderat getroffen wird. Spätestens 2016 könne der Soccer-Platz als eines der ersten Projekte der jungen Dorferneuerung umgesetzt werden. Denn, dass das Projekt ins dörfliche Förderverfahren kommt, scheint möglich.

ab

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