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Kran im Arabellapark umgestürzt - Großeinsatz läuft

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Leckere Fischspezialitäten gab es beim Fischerfest in Urspring. Links AntonZettl, rechts Markus Geisenberger. Foto: wk

Urspringer Fischerfest mit Karpfen in Bierteig und Kräutersoße

Urspring - Das Urspringer Fischerfest ist und bleibt eine Attraktion für Liebhaber feiner Fischspezialitäten. Es war diesmal das 30. Fest in den 30 Jahren seit Bestehen des Urspringer Fischereivereins.

„Wenn wir es nicht schon hätten, müssten wir es erfinden“, sagt Bernhard Bürk. Dies sei übrigens auch eines der wenigen Feste, bei denen Fisch aus den Steingadener Klostergewässern angeboten werde.

Bürk weiß, wovon er spricht, und erinnert dabei an die Gründungsjahre der Urspringer Fischer vor 30 Jahren. „Das war damals ein Verein ohne Gewässer.“ Die Steingadener Kirchenverwaltung (Vorsitzender war Bernhard Bürk) hatte damals dem gewässerlosen Fischereiverein den ehemals klösterlichen Hof-See und den Braunegger See zur Pacht überlassen. „Sonst wären die nie auf die Füße gekommen“, schmunzelt der damalige Vorsitzende der Kirchenverwaltung.

Erster Vorstand der Fischer war damals Alfred Jörg, sein Vize Manfred Zettl. Daran hat sich in den drei Jahrzehnten Fischerei Verein nichts geändert. Die beiden stehen dem Verein mit seinen 51 Mitglieder (Urspring hat 280 Einwohner) immer noch vor und sorgen Jahr für Jahr an Peter und Paul, dass sich die Besucher beim Fischerfest wohlfühlen.

Das fällt auch nicht schwer bei diesem Angebot feiner Fischspezialitäten. Karpfen in Bierteig, in Kräutersoße, geräucherte Forellen, Steckerlfisch und Fischpflanzerl. „Fischerfest und Königsfischen sind die beiden Höhepunkte im Jahresablauf des Vereins“, sagt Alfred Jörg. Auch die musikalische Unterhaltung hat Tradition. Seit mittlerweile 27 Jahren spielt eine Auswahl der Bernbeurer Musikapelle bayerisch-böhmische Blasmusik. Eine kleine, aber feine Kapelle mit Vorstand Florian Hipp, in der alle Instrumente der großen Blaskapelle vertreten sind und der es um Nu gelang, im rappelvollen Festzelt mit 400 Besuchern für Stimmung zu sorgen. Leo Eicher, zweiter Bürgermeister von Steingaden: „Hier fühl ich mich gut aufgehoben und vor allem gut versorgt.“ wk

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