Eine Verkehrsinsel am Ortseingang von Schwabsoien könnte Abhilfe schaffen, ein Ortstermin ist geplant. jos

Verkehrsinsel als Bremse am Ortseingang von Schwabsoien

Schwabsoien - Kommt eine Verkehrsinsel auf die Füssener Straße am Ortseingang von Schwabsoien, um den von Schwabbruck kommenden Verkehr einzubremsen? Grundsätzlich ja, sagt der Gemeinderat.

Schon seit längerer Zeit wird in Schwabsoien darüber nachgedacht, die Füssener Straße (WM 3) zwischen Schwabbruck und Schwabsoien mit einer Verkehrsinsel zu versehen. Damit würde, so hofft man, der Verkehr am Ortseingang Schwabsoien etwas eingebremst. Zumal sich im Bereich der dortigen Kuppe auch die unübersichtliche Einfahrt zum Brucker Berg befindet, an der es immer wieder zu brenzligen Situationen kommt.

Da in diesem Jahr wie berichtet die WM 3 vom Straßenbauamt saniert werden soll, bietet sich der Gemeinde „die einmalige Chance, die Insel zu bauen und sie auch noch kostengünstiger zu kriegen“, wie der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Neumann jetzt erklärte. „Denn es fallen nur die Kosten für die Insel an, da alle anderen Arbeiten ja der Landkreis zahlt“, so Neumann weiter.

Besonders wichtig ist der Bau der Verkehrsinsel auch für die Anwohner der Füssener Straße und am Brucker Berg: Neumann verlas in der Gemeinderatssitzung einen von 42 Anwohnern unterzeichneten Brief, in dem diese Schwabsoier um den Bau der Verkehrsinsel dringend bitten.

Soweit, so gut. „Wir müssen jetzt nur noch den optimalen Standort für die Insel finden“ erklärte Neumann weiter. Angedacht sei sie auf der Füssener Straße im Bereich der Madonna-Statur, „aber das ist auf Schwabbrucker Flur“. Außerdem sei zu überlegen, ob die Verkehrsinsel dann ein- oder beidseitig den Verkehr einbremsen solle.

Viele offene Fragen also, zumal bei der Standortfrage durchaus mehrere Varianten möglich erscheinen. „Denn die Kuppe ist nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass bergab in den Ort rein zu schnell gefahren wird“, meinte etwa Wolfgang Ranz. „Die ganze Straße ist ein Problem“, ergänzte Manfred Schmid. Zum einen die gefährliche Straßenquerung auf der Kuppe bei der Madonna, wenn man zum Schwabbrucker Sportplatz wolle, zum anderen die gefährliche Einmündung am Brucker Berg.

Einig waren sich die Schwabsoier Gemeinderäte abschließend darin, dass ein Ortstermin mit Vertretern des Straßenbauamtes Sinn mache, um über den optimalen Standort für die Verkehrsinsel zu entscheiden. „Wenn wir wissen, was wir wollen, kann uns das Straßenbauamt dann auch was zu den Kosten sagen“, so Neumann.

Jochen Schröder

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