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Die Schongauer  Polizei musste in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Polizeireport

Viele Verkehrsunfälle, viele Verletzte im Schongauer Land

Schongau - Reihenweise Unfälle mit verletzten Personen haben Polizei und Rettungsdienste in den vergangenen Tagen auf Trab gehalten.

Der schwerste Unfall ereignete sich am Sonntagabend zwischen Rottenbuch und Ilgen. Um 19.20 Uhr fuhr laut Polizei ein 26-jähriger Schongauer auf der Staatsstraße 2058 in Richtung Ilgen. Im Fahrzeug befanden sich noch drei weitere Personen. In dem kurvigen Bereich etwa einen Kilometer westlich von Rudersau kam der Schongauer im Ausgang einer Linkskurve offensichtlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich mehrfach in der angrenzenden Wiese und blieb dann 30 Meter von der Fahrbahn entfernt liegen. Der Fahrer sowie ein Beifahrer wurden mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Murnau geflogen. Die beiden anderen Mitfahrer wurden durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus Schongau eingeliefert. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf rund 1000 Euro. Die Feuerwehr Rottenbuch sorgte vor Ort für die Verkehrsregelung und half bei der Bergung der verunglückten Personen.

-Bereits eineinhalb Stunden zuvor ereignete sich in Bernbeuren ein Unfall mit einem Motorradfahrer und einem jungen Radler. Laut Polizei war der Kradfahrer, ein 56-jähriger Schongauer auf der Kreisstraße WM 20 unterwegs. Kurz nach dem Weiler Hof wollte er ein siebenjähriges Kind überholen, das zu diesem Zeitpunkt mit seinem Rad am rechten Fahrbahnrand fuhr. Das Kind wollte offensichtlich auf der Straße wenden und fuhr unvermittelt auf die linke Fahrbahnseite. Dort kam es dann zum Zusammenstoß mit dem Motorrad. Das Kind wurde durch das Motorrad erfasst und zwei bis drei Meter weit in die daneben liegende Grünfläche geschleudert. Der Kradfahrer kam nicht zu Sturz. Der Siebenjährige wurde durch den Zusammenprall mittelschwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht. Der Sachschaden beläuft sich auf 550 Euro.

-Bereits am Sonntagmittag hatte es in Steingaden gekracht. Dort wollte ein 29-jähriger Münchener mit seinem Fahrrad vom Damm der Lechstaustufe III kommend in Richtung Illach fahren. Er bog nach links in die Verbindungsstraße ein. Offensichtlich schnitt der Münchener die Linkskurve und konnte von einem 62-jährigen Schweinfurter, der mit seinem Pkw vom Ortsteil Illach in Richtung Urspring unterwegs war, erst spät wahrgenommen werden. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der Radler wurde über die Motorhaube geschleudert. Nachdem die Unfallbeteiligten sich zunächst selbst geeinigt hatten, setzte der Radler seine Fahrt fort. Kurze Zeit später verschlechterte sich aber sein Zustand, so dass er zur Behandlung ins Krankenhaus Schongau kam. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf rund 1000 Euro.

-Auch in Schongau gab es einen Radlerunfall, und zwar am gestrigen Dienstag um 7.45 Uhr früh. Laut Polizei fuhr ein 17-jähriger Schongauer mit seinem Rad durch das Wohngebiet „Im Forchet“. In der Taubenstraße wurde er offensichtlich vom Fahrer eines abbiegenden Pkw übersehen. Das Auto touchierte das Fahrrad, woraufhin der 17-Jährige in eine Hecke stürzte. Beide Unfallbeteiligten tauschten sich anschließend aus und setzten dann ihre Fahrt fort. Am Arbeitsplatz spürte der 17-Jährige leichte Schmerzen am Knie, woraufhin die Polizei von dem Unfall verständigt wurde. Der beteiligte Pkw-Führer wird gebeten, sich mit der Polizei Schongau in Verbindung zu setzen.

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