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Die Damen der Schongauer Frauenunion mit ihrer Vorsitzenden Evelyne Paul (ganz links) laden zum 20-jährigen Jubiläum der Wärmestube zum Brunch ein.

Wärmestube Schongau

Ein Brunch zum 20. Geburtstag

Schongau - Grund zum Feiern gab es in der Schongauer Wärmestube in der Dominikus-Zimmermann-Straße. Denn hier wurde eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben: Seit 20 Jahren gibt es in diese Einrichtung der Herzogsägmühle schon.

Was damals in der Christophstraße begann, setzte sich in der Dominikus-Zimmermann-Straße fort. Hier trifft man sich, hier kennt man sich, hier fühlt man sich wohl. Bei einer Tasse Kaffee kann man sich ungezwungen sein Herz ausschütten und bekommt Hilfe. Und wen der Hunger plagt, der braucht keineswegs Kohldampf zu schieben. Für jeden, der es möchte, steht ein warmes Mittagessen zur Verfügung. Ohne viel Tamtam, mit Liebe von einer der guten Seelen zubereitet. Monika, Renate und Heidi sind es, die für ihre Gäste immer ein offenes Ohr haben. Und natürlich das gewisse Händchen. Denn die drei Frauen kennen ihre Gäste. Kennen ihre Gewohnheiten, ihre Wünsche. Und erkennen sofort, wo der Schuh drückt.

Die Sorgen für ein paar Stunden vergessen

An diesem Tag scheinen die Sorgen der Gäste wie weggeblasen. Wenigstens für die Stunden dieses Tages, an denen die netten Damen der Frauenunion Schongau die Räumlichkeiten stürmen. Bis an die Zähne bewaffnet. Mit jeder Menge Tabletts und Schüsseln. Es ist Brunch angesagt, bis keiner mehr einen Bissen runterbekommt. Alle Köstlichkeiten auf den Platten wurden von den Mitgliedern der Frauenunion in Vorarbeit zuhause zusammengestellt. Nach einem Generalstabsplan von Evelyne Paul, der Vorsitzenden. Sie wollte vermeiden, dass am Ende 20 Platten mit den gleichen Schinkenröllchen auf den Tischen stehen. Also gab’s eine lukulische Rollenverteilung.

Blumen von Abteilungsleiter Christian Maier gab’s für die guten Seelen, Renate Brauchler (l.) und Monika Wundere.

Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. „Varietas delectat“, würde der Lateiner sagen. Von jedem etwas, für jeden etwas. Und mittendrin das Wunschsüppchen der Gäste: Eine Kürbiscremesuppe, die schon beim letzten Brunch so gut gemundet hat. A la Marianne Porsche-Rohrer.

„Nicht zu stemmen wäre das Ganze ohne die guten Geister“, erklärt Abteilungsleiter Christian Maier bei seiner kleinen Ansprache. Mit den Geistern sind Renate Brauchler und Monika Wunderer gemeint. Sie bekommen Blumen überreicht als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit. Auch Heidi Merklein, die dritte im Bunde der guten Geister, wird mit einem Geschenk bedacht.

Hans-Helmut Herold

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