Willie Tanner aus „Alf“ ist tot - er starb nach langer Krankheit

Willie Tanner aus „Alf“ ist tot - er starb nach langer Krankheit
Rettung mitten im Wald. Feuerwehrleute und Sanitäter sorgen für den Abtransport des Verunglückten. Foto: Herold

Rettungsaktion

Waldarbeiter von Wurzelstock eingeklemmt

Altenstadt - Eine schmerzhafte Kniefraktur hat sich ein 50-jähriger Mann aus Schwabniederhofen beim Baumfällen zugezogen.  Was passiert ist:

Sirenengeheul in der Schönachgemeinde am Gründonnerstag gegen 19 Uhr. Die

Wehrmänner werden zum Einsatz in den Wald nordwestlich von Hohenfurch alarmiert.

Als Sammelstelle und Treffpunkt wird der Parkplatz vor der Gaststätte Janser angegeben.

Was ist passiert? Wolfgang Lankes aus Hohenfurch ist zu dieser Zeit mit seinem Vater in seinem Wald im Bereich „Schellberg“ unterwegs. Die beiden sind dabei, eine Schadensaufnahme nach dem Sturm zu erstellen.

Plötzlich hört Wolfgang Lankes leise Hilferufe, die er jedoch schnell orten kann. Lankes und sein Vater finden einen Mann, der unter einem Wurzelstock eingeklemmt ist. Darüber hinaus sind seine beiden Beine von Kies- und Erdreich überschüttet.

Da Lankes die Situation sofort richtig einschätzt, die eingeklemmte Person nicht alleine befreien zu können, informiert er den Rettungsdienst. „Zudem wussten wir ja nicht, inwieweit die Person verletzt ist und ärztliche Hilfe benötigt“, berichtet Lankes nach der geglückten Rettung.

Glück im Unglück. Florian Brömauer, ein Jagdfreund von Lankes, befindet sich ebenfalls in diesem Waldstück. Da die Örtlichkeit des Unfalls nur sehr schwer zu beschreiben und nicht einfach anzufahren ist, fährt Brömauer mit seinem Geländewagen nach Schwabniederhofen zur Gaststätte Janser zurück. Dort wird der Treffpunkt für die Rettungskräfte vereinbart. Lankes und sein Vater bleiben bei dem Verletzten und versuchen, mit den Händen dessen Beine auszugraben.

Die Feuerwehr aus Altenstadt wird von Brömauer zirka 2,5 Kilometer über Feldwege am ostwärtigen Rand des Absetzplatzes der Luftlandeschule bis zum Waldrand und von dort aus nochmals zwei Kilometer durch den Wald gelotst. Nicht einfach, denn der Waldboden ist durch den vorher niedergegangenen Schneeregen aufgeweicht.

Bis zum Einsatzort sind dann noch 100 Meter zu Fuß durch den sturmgeschädigten Wald zurückzulegen. Der verunglückte Waldarbeiter, ein 50-jähriger Schwabniederhofener, der beim Absägen eines umgestürzten Baumes die Fallrichtung falsch einschätzte und beim dem Unfall eine Kniefraktur erlitt, kann von den Feuerwehrlern quasi „in Handarbeit“ ausgegraben und dem Rettungsdienst übergeben werden.

hh

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