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Stellt die vier Wege vor, die in die Karte aufgenommen werden sollen: Walter Dirr.

Aus dem Gemeinderat Reichling

Wanderkarte für Reichling

Reichling - Wo kann man auf Reichlinger Gemeindeflur wandern gehen? Dies soll künftig die Wanderkarte zeigen, die die Gemeinde nun erstellen möchte.

An der Lechhalde entlang und am malerischen Wurzberg – dem sogenannten „Balkon von Oberbayern“ – vorbei: Die Reichlinger Wanderpfade haben landschaftlich einiges zu bieten. Nur finden muss man die Wege natürlich, was ohne Karte und ohne Beschilderung bislang ein schwieriges Unterfangen ist.

Das soll sich nun ändern: Vier schöne Rundwege sollen ausgeschildert und in einer Wanderkarte ausgewiesen werden. So sollen auch Auswärtige die Möglichkeit haben, die schönen Wege rund um Reichling kennenzulernen. Dabei denkt die Gemeinde nicht zuletzt an die Übernachtungsgäste, die in den Ferienwohnungen im Ort Urlaub machen.

Schönste Routen in Karte markiert

Die Strecken haben Walter Dirr, Alexander Graf, Heidrun und Alfred Höbel, Gisela Klöck und Cornelia Berktold ausgesucht. Sie hatten sich zusammengesetzt und die schönsten Routen in einer Karte markiert. In der vergangenen Gemeinderatssitzung stellte Walter Dirr diese Rundwege vor, die auch gleich Namen bekommen haben: Sie heißen Heglarunde (Hegla kommt vom Flurnamen Höglaich), Immentalrunde, Hirschaurunde und Westerholzrunde und sind zwischen etwa sechs und 20 Kilometer lang.

Der erste Teil des Weges ist bei allen vier Runden gleich: Er führt von der Pfarrkirche aus (dort kann man parken) quer durchs Dorf in Richtung Wasserhäusl und dann an der schönen Lechhalde entlang. Die Heglarunde geht danach gleich wieder zurück ins Dorf. Die „Immentalrunde“ führt noch weiter bis zur Hirschau-Kapelle und dann in einem Bogen wieder zurück zur Pfarrkirche.

Bei der Hirschaurunde wandert man ebenso bis zur Kapelle, und von dort aus dann über die Hirschauer Halde zum Ausgangspunkt zurück. Die längste Runde geht dann noch weiter über das Westerholz. Wer nach einem der Rundwege immer noch nicht müde ist, kann dann natürlich noch auf den Wurzberg hoch gehen.

Die ausgesuchten Rundwege will die Gemeinde Reichling jetzt auch dem Landkreis Landsberg für dessen Wanderwegekonzept vorschlagen. Sie hofft, dass die Routen darin aufgenommen werden. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises, die für die Koordination des geplanten Konzeptes zuständig ist, will auch die Landkreisbürger mit in die Planungen einbeziehen und hatte daher um Vorschläge für Rundwanderwege gebeten. Ziel ist es, etwa zehn bis zwölf landschaftlich attraktive und möglichst naturbelassene Wege im Landkreis auszuschildern.

Rundwege werden ausgeschildert

Ganz unabhängig von den Planungen des Landkreises möchte die Gemeinde Reichling aber auf alle Fälle eine Wanderkarte fürs Dorf erstellen lassen und ihre Rundwege ausschildern. Die Wanderkarten sollen insbesondere auch ein Service für Urlauber sein. Erfahrungsgemäß quartieren sich in den Ferienwohnungen in Reichling oft Leute um die 50 Jahre ein, die auch gerne wandern.

Von dieser Zielgruppe erhofft sich die Gemeinde auch, dass sie doch eher zum Essen geht und im Dorf einkehrt, statt sich eine Brotzeit von daheim mit auf die Wanderung zu nehmen. Und davon würden dann natürlich auch die Reichlinger Gaststätten profitieren.

Manuela Schmid

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