Der Jubilar mit Frau in der Mitte: Von links Martin Busewitz, Martin Geisenberger und SVS-Chef Helmut Meßmer (re.) mit Margit und Wastl Eberle. Foto: wk

Wastl Eberle: Kameradschaftsabend für eine Institution

Schwabsoien - Was schenkt man einem zum 80. Geburtstag, der schon alle Auszeichnungen beim SV Schwabsoien bekommen hat? Ganz einfach: einen tollen Kameradschaftsabend. Wastl Eberle war begeistert.

Die Feier war fast so etwas wie eine Reise in die Vergangenheit: Denn zu Ehren Eberles hatte die Vereinsverantwortlichen Weggefährten von Wastl Eberle eingeladen. Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Funktionäre. Es war ein zünftiger Kameradschaftsabend mit einem gemeinsamen Abendessen und der Laudatio von Martin Geisenberger. Neun Bläser um Martin Busewitz sorgten für die musikalische Unterhaltung.

„Wasti, wir gratulieren Dir“, sagte Martin Geisenberger und zählte danach die Funktionen auf, die der Jubilar in 60 Jahren im Schwabsoier Sportverein innehatte. Aktiver Spieler in der Jugend, der zweiten und der ersten sowie später bis zu seinem 55. Lebensjahr in der Altherren-Mannschaft wären da zu nennen. Unter Mithilfe von Eberle wurden 1963 Umkleidekabinen gebaut und 1988/89 der Sportplatz erweitert sowie die Flutlichtanlage installiert. Ende der 90er-Jahren wurde das Sportheim gebaut. Allein Eberle hat dazu 1500 Arbeitsstunden eingebracht. Ehrenamtlich, versteht sich.

An Ehrungen über all die Jahre hat es wahrlich nicht gemangelt. Goldene Ehrennadel für über 500 Spiele in der ersten und zweiten Mannschaft, Ehrenteller der Gemeinde Schwabsoien, Ehrenmitglied des BLSV, dazu die Goldene Ehrennadel, 2001 das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für das Ehrenamt im Sport. 2011 folgte dann die Bürgermedaille der Gemeinde Schwabsoien. Weitere Ehrungen waren also gar nicht mehr möglich.

Im SV Schwabsoien hatte der Schongauer Eberle nahezu sämtliche Funktionen inne. Er ist im Verein eine Institution. Und tüchtig wie eh und je: Mit seinen 80 Jahren sorgt er als Platzwart immer noch dafür, dass es bei den Spielen an idealen Bedingungen auf dem Spielfeld nicht mangelt.

„Als Geschenk hat Dir der Verein diesen Kameradschaftsabend ausgerichtet“, sagte Martin Geisenberger. Und zeigte dabei Bilder aus Eberles Fußballerleben. Der Jubilar selbst meinte, dass er diese 60 Jahre im Verein nicht missen möchte. Gattin Margit bekam von Helmut Meßmer einen prächtigen Blumenstrauß überreicht, und zu Ehren des Jubilars sangen Eberles Kameraden das Fußballerlied: „Wer hat die Welt so schön gemacht, wer hat das Fußballspiel erdacht……“

wk

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