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So soll die Weihnachtsbaumgruppe vor dem Münztor platziert werden. Unser Bild zeigt  Massimiliano Liviero und Albert Bißle von der Stadtgärtnerei, Hausmeister Daniel Sandner und Yvonne Voigt von der Stadt Schongau.

Weniger Geld von Unternehmen

Weihnachtsbeleuchtung für Stadt teurer

Schongau - Auch in diesem Jahr wurden die Schongauer Unternehmen um einen Beitrag zur weihnachtlichen Inszenierung der Schongauer Altstadt gebeten. Zwar ist die Zahl der Spender um deutliche 28 Prozent höher als im Vorjahr, jedoch bleibt der eingenommene Betrag mit 4360 Euro bislang um 25 Prozent hinter dem des Vorjahres zurück.

„Vor allem Betriebe außerhalb der Altstadt haben sich diesmal häufiger beteiligt. So machten deren Beiträge zusammen in etwa dieselbe Summe aus wie im vergangenen Jahr“, teilte Yvonne Voigt, Pressesprecherin der Stadt Schongau, auf Anfrage der Heimatzeitung mit. Die Beteiligung der Unternehmen in der Altstadt sei nach wie vor zahlenmäßig überdurchschnittlich: Von den in diesem Jahr angeschriebenen 810 Unternehmen stammen 27 Prozent aus der Altstadt. „22 Prozent dieser Firmen haben zu den Kosten der Weihnachtsbeleuchtung zusammen 45 Prozent des bisher insgesamt eingenommenen Betrags beitragen. Im Vorjahr lag dieser Anteil jedoch noch bei 57 Prozent“, ergänzte Voigt.

Im vergangenen Jahr haben die Geschäftsleute, denen die Schongauer Weihnachtsbeleuchtung am Herzen liegt, insgesamt 5830 Euro gespendet.

Durch den jährlich erforderlichen „E-Check“, der geltende Unfallverhütungsvorschriften berücksichtigt, und für die Überprüfung der Stromanschlüsse an Straßenbeleuchtung und Gebäuden sind für die Weihnachtsbeleuchtung heuer Ausgaben von über 13 000 Euro erforderlich. Zu den gespendeten 5830 Euro müssen also noch über 7000 Euro von der Stadt aufgebracht werden.

Zusätzlich zur erneuten Ergänzung der Beleuchtung in der Christophstraße wird nach Auskunft von Yvonne Voigt dem Wunsch des Vereins Schongau belebt nach einer stärkeren Betonung der Einfahrt in die Altstadt am Münztor durch das Aufstellen einer kleinen Baumgruppe entsprochen. Die drei Bäume sind von der Stadtgärtnerei bereits angeliefert worden.

Ursprünglich war geplant, das Münztor – also die Einfahrt zur Altstadt – mit einer Lichterkette zu behängen. Dies hätte allerdings, wie Voigt einsehen musste, einen besonderen Aufwand erfordert, der kurzfristig nicht zu bewerkstelligen ist. Zum einen hätte man das Münztor sperren müssen, um das Kettenmaterial anzubringen. Dies wäre nur außerhalb der Busfahrtzeiten möglich gewesen. Dann hätte man auch noch das dazu notwendig technische Gerät (Hebebühne) ordern müssen. „Das alles wäre nicht so schnell gegangen, aber im nächsten Jahr wollen wir das mit den Lichterketten am Münztor fest einplanen“, kündigte die Stadtsprecherin an.

„Für die Solidarität am und mit dem Standort Historische Altstadt bedanken wir uns ganz ausdrücklich, wünschen allseits eine besinnliche Adventszeit, einen entspannten Einkaufsbummel und frohgestimmte Besuche auf unserem romantischen Weihnachtsmarkt“, teilte Yvonne Voigt in einer Presseerklärung abschließend mit.

Michael Gretschmann

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