Die Kirche auf dem Auerberg wird nun nur noch an Wochenenden angestrahlt. Das hat der Gemeinderat jetzt aus Kostengründen beschlossen. Foto: zil

Weniger Licht für die Auerbergkirche

Bernbeuren - Bereits in der Bürgerversammlung ist das Thema „Beleuchtung der Auerbergkirche“ angesprochen worden.

Bereits in der Bürgerversammlung ist das Thema „Beleuchtung der Auerbergkirche“ angesprochen worden. Die Gemeinde hat jetzt mit der Zustimmung des Pfarrgemeinderates beschlossen, dass die St.Georgskirche nur noch am Wochenende, sprich von Freitag bis Sonntag, abends und nachts angestrahlt werden soll.

Diese Maßnahme diene der Energiekosten-Einsparung, zudem ist die tägliche Beleuchtung erst im Jahr 2007 aus touristischen Gründen eingeführt worden. Anton Baur weiß noch genau, wie 1972 unter Pfarrer Sebastian Scherer zuerst die Pfarrkirche im Dorf und später dann die Auerbergkirche angeleuchtet wurden. Baur erklärte sich als Elektriker damals auch bereit, mit ein paar Helfern die vier Masten samt Strahler zu installieren. Dem ging „eine lustige Feuerwehrübung vorweg“, bei der bis spät nachts mit Notstromaggregat und Schweinwerfern die richtige Platzierung der Lichtmasten auf dem Auerberg getestet wurde, erinnerte sich Baur noch genau. Die Kabelgräben zogen ebenfalls ohne Bezahlung die Mitglieder des Georgiritt- und des Trachtenvereins.

Der Georgirittverein steuerte außerdem etwas Geld für das Material bei, dafür sollte die Auerbergkirche aber bei der jährlichen Generalversammlung im März beleuchtet sein. Dies wurde tatsächlich bis zur Umstellung ebenfalls von Baur bewerkstelligt, denn er fuhr an Feiertagen oder eben jener Versammlung zuvor und danach hoch und stellte die Zeitschaltuhr um. Mittels integriertem Dämmerungsschalter wurde die Beleuchtung automatisch angestellt und lief dann bis 23 Uhr, erklärte Baur weiter.

Aus Altersgründen hat Baur die Wartung im Sommer 2014 an Mesner Werner Maier übergeben. Und dass sich Baur über 40 Jahre lang ehrenamtlich um das Austauschen von Lampen und alle sonstigen anfallenden Arbeiten gekümmert hat, verdiene großes Lob.

Dass es nach der Beschlussfassung zur Reduzierung der Beleuchtungsdauer kurze Zeit auch am Wochenende komplett finster war, lag an eben jener Zeitschaltuhr, die ihren Dienst quittiert hat. Mittlerweile laufe aber alles wieder, bestätigt Maier. Die Gemeinde verhandelt nun über einen billigeren Stromtarif und prüft, ob die Strahler mit günstigeren LED-Lampen umgerüstet werden können.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verheerender Unfall: Mutter, beide Töchter und deren Freundin sterben nach Frontalzusammenstoß auf der B17
Auf der B17 kam es am Mittwoch zu einem schweren Unfall. Eine Mutter, ihre beiden Kinder und eine 14-jährige Bekannte starben nach einem Frontalzusammenstoß nahe des …
Verheerender Unfall: Mutter, beide Töchter und deren Freundin sterben nach Frontalzusammenstoß auf der B17
Auf Baustelle in Rottenbuch: 19-Jähriger wird bei Sturz schwer verletzt
Bei einem Unfall auf einer Baustelle in Rottenbuch wurde ein 19-Jähriger am Donnerstagvormittag schwer verletzt. Er wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Auf Baustelle in Rottenbuch: 19-Jähriger wird bei Sturz schwer verletzt
Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Landratsamt meldet nur noch neue Fälle
Die Zahl der an Coronavirus-Erkrankten im Landkreis Weilheim-Schongau steigt weiter, allerdings nur leicht. In diesem News-Ticker finden Sie immer alle aktuellen …
Coronavirus im Landkreis Weilheim-Schongau: Landratsamt meldet nur noch neue Fälle
Spendenaktion für bedürftige Familien: 14 Laptops für Mittelschüler
Familien ohne Computer sind derzeit abgehängt. Weder soziale Kontakte, noch digitales Lernen sind möglich. Der Unterstützerkreis „Asyl im Oberland“ hat Laptops …
Spendenaktion für bedürftige Familien: 14 Laptops für Mittelschüler

Kommentare