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Von einem Gespräch mit Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl (mitte) erhofften sich die Lechscout-Ältesten neue Räume. fra

Wieder kein Erfolg für die Lech-Scouts

Schongau - Seit rund drei Jahren halten die Schongauer Pfadfinder, die Lech-Scouts, Augen und Ohren offen, sie suchen neue Vereinsräume.

Ein weiteres Gespräch zum immerwährenden Thema, doch auch dieses Mal bleibt der erhoffte Erfolg aus: Gerbl konnte wieder keinen konkreten Vorschlag für ein neues Vereinsheim abliefern. Hingegen hatte er umso mehr Ideen genannt, die sich allerdings sofort selbst zerschlagen haben:

Angefangen mit einem Haus in der Bahnhofstraße, das sich die Pfadfinder mit dem Alpenverein und den Keglern hätten teilen können. „Hierbei wäre natürlich vor allem die Nähe zum Bahnhof ein Vorteil gewesen“, begründet Rathauschef Gerbl seinen Einfall. Schließlich bekämen die Lech-Scouts oft Besuch von anderen Stämmen, die nicht selten mit dem Zug anreisen. Als sich auch die Schongauer Stammesführerin Annelie Noack angetan zeigt, folgt die Ernüchterung: Die Kegler, die ihr altes Heim genau wie die Lech-Scouts durch den Umbau der Dreifachhalle verloren haben (wir berichteten), sind bereits auf einem Privatgrundstück untergekommen.

Deshalb Gerbls nächster Einfall: Das Münzgebäude. „Seit die Polizei dort ausgezogen ist, steht es eigentlich leer“, so Gerbl. Mit einer Ausnahme: Die CSU-Fraktion hat sich dort eingerichtet. Mit ihren Mitgliedern war zwar ein befristeter Zeitraum abgesprochen - nämlich so lange, bis das Gebäude eine andere Nutzung findet - trotzdem will Gerbl die Lech-Scouts dort nicht unterbringen. „Die CSU-Mitglieder haben sich schon richtig eingerichtet, teilweise Wände eingebaut oder herausgerissen.“

Dann hat Lech-Scout Bernhard Ratajczak einen nächsten Vorschlag: Der Kasselturm. Dort hatten die Pfadfinder ihre Räumlichkeiten, bevor sie in die Dreifachhalle umgezogen waren. Nachdem dort in der Zwischenzeit der Theaterverein sesshaft war, steht der Turm nun erneut leer. Das einzige Problem: „Wir hätten keine sanitären Anlagen“, erinnert Annelie Noack. Doch vielleicht könnte die Stadt in diesem Sinne etwas beisteuern? Bevor das in Erwägung gezogen wird, will sich Gerbl allerdings erst nach einer anderen Lösung umsehen. Im Kopf hat er nämlich außerdem die neuen Räumlichkeiten der Grundschule. Doch noch steht nicht einmal fest, wann die genau gebaut werden soll. „Angefangen wird frühestens übernächstes Jahr“, kann Gerbl nur spekulieren.

Doch bis es soweit ist, sollen sich die Lech-Scouts in ihrem momentanen Heim im Köhler-Stadel zumindestens heimischer fühlen. Verbesserungsvorschläge dazu fallen den Stammesältesten sofort ein: Eine Übernachtungs-Erlaubnis sowie eine Genehmigung, hin und wieder auf der Wiese hinter dem Köhler-Stadel zu zelten. „Das vermissen wir hier am meisten“, fügt Stammesführerin Annelie hinzu. Bisher war das ein absolutes Tabu im Köhlerstadel, „doch das macht uns Pfadfinder ja eigentlich aus“, sind sich die Lech-Scouts einig - und auch Gerbl versteht die Problematik. In der nächsten Stadtratssitzung soll der Wunsch deshalb angesprochen werden.

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