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Empfang mit der Sportlerjugend : Wildsteigs Bürgermeister Josef Taffertshofer (l.) und SV-Vorsitzender Bernhard Schilcher gratulierten der Deutschen Meisterin im Slalom, Andrea Filser vom SV Wildsteig. 

Empfang für Deutsche Slalom-Meisterin 

Wildsteig feiert Ski-Ass Andrea Filser

Nach einigen schweren Verletzungen in den Jahren 2016 (Schienbeinbruch) und 2017 (Kreuzbandriss) hat sich die 25-jährige Sportsoldatin Andrea Filser vom Sportverein Wildsteig mit super Ergebnissen in den Welt-Skizirkus zurückgekämpft.

Wildsteig/Morgenbach – Ihren größten Erfolg feierte sie kürzlich bei den Deutschen Skimeisterschaften am Sudelfeld im Slalom, als sie sich überraschend den Titel holte. Im ersten Durchgang lag Filser noch auf einem guten dritten Platz, aber im zweiten Lauf setzte sie alles auf eine Karte, gab mächtig Gas und holte mit einem super Lauf ihr bisher bestes Ergebnis: die Deutsche Meisterschaft.

Das war auch der Grund, warum der SV Wildsteig, in dem sie schon 1996 als Skizwergerl ihre ersten Grundregeln auf den Skiern erlernte, am vergangenen Samstag einen großen Empfang gab. 

Die Wildsteiger Musikkapelle unter ihrem Dirigenten Thomas Fendt untermalte musikalisch die Festlichkeiten für die Skirennläuferin. Nach dem Sektempfang mit Freunden, Spartenleitern und Gönnern gab es vom Wildsteiger Gemeindechef Josef Taffertshofer und dem SV-Vorsitzenden Bernhard Schilcher nur lobende Worte. 

Taffertshofer betonte mit viel Freude, dass Filser weiterhin als Mitglied dem Wildsteiger Sportverein die Treue hält und ein Aushängeschild nicht nur für das ganze Dorf, sondern auch ein großes Vorbild für die Skijugend sei. 

Schilcher überreichte der Deutschen Meisterin einen Blumenstrauß und berichtete kurz über das vergangene Sportlerjahr der Ausnahmesportlerin. Filser, so Schilcher, war im vergangenen Winter 50 Mal am Start, dabei kam sie 36 Mal ins Ziel, 19 Mal konnte sie sich unter den ersten fünf einreihen.

Nach so viel Lob und Anerkennung bedankte sich Filser für die große Unterstützung durch den Wildsteiger Sportverein, dem sie weiterhin die Treue hält, ihrer Skifirma und nicht zuletzt bei ihrer Familie, die auch in schlechteren Sportlerzeiten immer zu ihr gehalten habe.

Werner Schubert

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