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Besondere Stätte des Glaubens: Die Anlage der Lourdes- Grotte unterhalb der Pfarrkriche.

Nächste Verzögerung

Sanierung der Lourdes-Grotte: Wildsteig wartet auf die Baufirma

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Die Sanierung der Wildsteiger Lourdes-Grotte ist eigentlich offiziell gestartet. Doch was noch fehlt, ist die Baufirma. Die ist noch nicht angerückt. Dabei ist alles bereit für das Großprojekt.

Wildsteig Der Startschuss für die Sanierung der in die Jahre gekommene Tuffstein-Anlage fiel am 2. Mai: Das Landesamt für Denkmalpflege erteilte bei einem letzten Ortstermin endlich die Freigabe für die Arbeiten. Aber: „Die Baufirma lässt auf sich warten“, teilt Bürgermeister Josef Taffertshofer auf Nachfrage mit. Das Münchner Unternehmen, dessen fast 290 000-Euro-Angebot im Januar den einstimmigen Zuschlag des Gemeinderats erhalten hatte, habe die Baustelle noch nicht eingerichtet. Taffertshofer schiebt es auf die Auslastung wegen des Baubooms.

Witterung und Behörden sorgten für die erste Verzögerung

Es war nicht die erste Verzögerung gewesen: Der für 11. März anvisierte Starttermin war wegen der kalten Witterung nicht zu halten gewesen, auch kam das OK der Behörden nicht. Dabei hatte die Gemeinde ihren Teil eingehalten, wie der Rathauschef betont. Wie so häufig in Wildsteig, konnte sich die Kommune auf ihre ehrenamtlichen Helfer verlassen: Gemeinsam errichteten sie eigens einen Steg und eine Plattform, damit die Arbeiter die unterhalb der Pfarrkirche gelegene Anlage erreichen können.

Gemeinde hat alle Voraussetzungen geschaffen

Taffertshofer bedankt sich ausdrücklich für das freiwillige Engagement und hebt hervor: „Von unserer Seite aus wurden alle Voraussetzungen geschaffen, dass die Baustelle läuft.“ Allerdings gab es noch „ein bisserl Hickhack“ um die Stromversorgung, wie der Bürgermeister im jüngsten Gemeinderat auf Nachfrage aus dem Gremium einräumte. Hintergrund: Eigentlich war geplant, dass die Firma den nötigen Starkstrom über einen Anschluss in der Kirche bezieht. Was aber Taffertshofer zufolge dann doch nicht zu realisieren war. „Leider war das aus technischen und Denkmalschutz-Gründen nicht möglich“, sagt er der Heimatzeitung. „Im Einvernehmen mit der Kirchenverwaltung“ wurde eine Lösung gefunden: Die Gemeinde kaufte rund 150 Meter Kabel und schließt diese an ihren eigenen Netzanschlussschrank am Dorfplatz an. „Das wird über die Sanierungsmaßnahme finanziert“, erklärt der Rathauschef. Sind die Grottenarbeiten abgeschlossen, will er die Anschaffung entweder veräußern oder praktischerweise weiter für Feste oder Vereine nutzen.

Kostenschätzung liegt bei 600.000 Euro

Wie berichtet, ist die Sanierung der denkmalgeschützten Wallfahrtstätte ein langwieriges Projekt. Bereits im Jahr 2008 hatte Wildsteig die 1908 eingeweihte Grotte aus Sicherheitsgründen sperren lassen. 2016 einigten sich die politische Gemeinde und die Kirche als Besitzerin darauf, dass die Kommune als Baulastträger auftritt – und damit zahlt.Die Kostenschätzung liegt bei immerhin rund 600 000 Euro. Allerdings gibt die Dorferneuerung einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent dazu. Die 300 000 Euro an Fördermittel hat das Amt für Ländliche Entwicklung bereits genehmigt. Die Grottensanierung läuft voraussichtlich bis 2021.

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