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Schongau belebt mit (von links) Daniela Puzzovio, Andreas Schnaubelt und Beatrice Amberg hat auch 2016 so einiges vor.

Ziel für 2016

Schongau weiter beleben

Schongau - Auch im neuen Jahr soll Schongau belebt werden – das ist das Ansinnen der gleichnamigen Gruppierung, die schon einige Aktionen für 2016 geplant hat.

Den Anfang macht die Gruppe im März mit dem gemeinsamen Osterfrühstück am Ostermontag auf dem Bgm.-Schaegger-Platz. „Das war die letzten Male eine wirklich schöne Veranstaltung, gerade für Familien, und ich habe das Gefühl, dass es sich immer größerer Beliebtheit erfreut hat“, ist Vorsitzende Beatrice Amberg von der Idee überzeugt. Natürlich muss auch immer das Wetter mitspielen.

Wenngleich die Gäste im letzten Jahr bei eisigem Wind trotzdem eine Mords-Gaudi hatten. Auch die zwei Bürgersteig-Flohmärkte im Juni und Oktober werden heuer wieder durchgeführt, mit einem Kaffee- und Kuchenstand der Gruppe auf dem Marienplatz. Und es wird auch wieder ein „Dinner in Weiß“ geben. Nur wann, das bleibt bis kurz vor dem Treffen natürlich geheim.

Schongau belebt möchte Volksfestorganisator unterstützen

Doch nicht nur eigene Aktionen stehen auf dem Plan von Schongau belebt, denn sie wollen keine „Party-Gruppe“ sein, sondern vor allem unterstützend wirken. So kann die Werbegemeinschaft ebenso auf die Hilfe der „Ideenwerkstatt“ zählen, wie Volksfestveranstalter Ronny Grubart, der in ständigem Kontakt zur Gruppe steht. Zudem ist ein gemeinsames Projekt mit den Ehrenamtlichen von „Support e.V.“ angedacht: Eine sogenannte Give-Box, wie sie beispielsweise am Viktualienmarkt in München steht.

Ein großes Projekt ist in diesem Jahr die Belebung der Leerstände in der Altstadt. Mit dem „Weibsdeifi-Markt“, der seit Dezember an jedem langen Samstag in einem der leeren Geschäftsräume abgehalten wird, hat die Gruppe bereits eine Duftmarke gesetzt. Doch damit nicht genug. „Wir suchen weiterhin gute Ideen und auch Unterstützer für unser Projekt, das wenigstens kurzzeitig das Bild der Altstadt für alle Besucher freundlicher machen soll“, wirbt Amberg für „Schongau belebt Leerstand“.

Unterstützung von Wirtschaftsförderin Yvonne Voigt gewünscht

Unterstützung erhofft sie sich unter anderem von Wirtschaftsförderin Yvonne Voigt, die selbst bereits eine Strategie entwickelt hat um dieses Problem anzugehen, und ihrerseits auf die Unterstützung der Gruppe hoffen darf. Um gute Ideen zu sammeln, und vielleicht die eine oder andere Hilfe bei Projekten zu erhalten, trifft sich die Gruppe auch heuer wieder regelmäßig an jedem letzten Donnerstag im Monat.

„Wir leben von der Mithilfe aller Schongauer, die unsere Begeisterung für unsere Heimatstadt teilen und sich aktiv für sie einsetzen wollen“, appelliert Beatrice Amberg. Denn: „Sei es eine gute Idee, oder auch nur eine kleine Unterstützung bei einem unserer Projekte – wir sind für alles dankbar!“

Wer noch nicht genau weiß, was die Gruppe macht, was sie plant, wie sie sich definiert, der kann sich ab sofort auf ausgelegten Handzetteln darüber informieren.

cho

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