1. Startseite
  2. Lokales
  3. Schongau

Zufriedene Patienten im Schongauer Krankenhaus

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Auf dem OP-Tisch sind schon viele Menschenleben gerettet worden – auch in Schongau. Symbolbild: dpa
Auf dem OP-Tisch sind schon viele Menschenleben gerettet worden – auch in Schongau. Symbolbild: dpa

Schongau - Zufriedene Patienten wünscht sich jedes Krankenhaus - auch das in Schongau. Deshalb meldet sich Anton Mayer (Name geändert). Er hat bisher nur positive Erfahrungen gemacht.

„Ich bin dem Tod gerade noch mal von der Schippe gesprungen“, erzählt Anton Mayer und atmet tief durch. Der 63-jährige Peitinger weiß auch, wem er sein Überleben zu verdanken hat: den Chefärzten im Schongauer Krankenhaus. Daheim am Kachelofen sitzend, vor wenigen Tagen gerade das Schlimmste überstanden, erzählt Mayer, der sich einigermaßen erholt hat, in aller Ruhe seine Geschichte.

Bereits vor zwei Jahren war bei dem 63-jährigen Peitinger ein erster chirurgischer Eingriff erforderlich - wegen eines Aneurysmas (eine Erweiterung der Schlagader). Anton Mayer deutet mit den Händen auf seinen Bauch: „Von da bis da ist die Aorta ausgetauscht und durch einen künstlichen Schlauch ersetzt worden.“ Grob geschätzt auf einer Länge von 20 Zentimetern.

„Bekannte hatten mir vorher geraten, so einen Eingriff doch in München machen zu lassen“, erinnert sich Anton Mayer. Doch nach Rücksprache mit den Ärzten im Schongauer Krankenhaus hat er sich für eine OP in Schongau entschieden und dies nicht bereut: „Der Eingriff ist erfolgreich verlaufen, und die Betreuung war bestens.“ Wie gesagt, das war vor zwei Jahren.

Vor rund vier Wochen war Anton Mayer erneut ganz dringend auf ärztliche Hilfe angewiesen. „Ich hab’ daheim g’spieb’n wie ein Reiher“, erzählt er. Deshalb kam gleich ein schlimmer Verdacht auf: Noro-Virus! Doch das war es nicht. Die Notoperation musste im Leber-/Gallen-Bereich erfolgen. Dabei ist die kaputte Gallenblase komplett herausgeschnitten worden.

„Nur durch das Zusammenspiel mehrerer Ärzte war es gelungen, die genaue Ursache festzustellen und die notwendigen Schritte einzuleiten“, weiß Anton Mayer heute. Und er ist sich auch darüber im Klaren, dass durch die Operation im Krankenhaus Schongau sein Leben gerettet worden ist. „Dies stand ganz schön auf der Kippe“, hat er sich von den Medizinern sagen lassen. Und er ist heilfroh, dass er den Eingriff in Schongau hat machen lassen, betont er noch einmal.

„Über das Schongauer Krankenhaus lass’ ich nichts kommen. Dort ist man bestens untergebracht“, sagt der 63-jährige Peitinger voller Überzeugung.

Und dass er mit dieser Meinung nicht allein dasteht, das kann ein anderer Patient bestätigen, der mit ihm im Krankenzimmer lag. Er war ein Mann aus dem Schwarzwald, der sich wegen einer Hüftoperation den Ärzten im Schongauer Krankenhaus anvertraut hat. „Weil Schongau diesbezüglich so einen guten Ruf hat, und dies sogar im Internet die Runde macht“, hat der Schwarzwälder seinem Zimmernachbarn aus Peiting verraten.

Auch interessant

Kommentare