Bis zu 120.000 Euro jährlich für Bedürftige

Gauting - Über die Haerlinschen Sozialstiftung unterstützt die Gemeinde Gauting zahlreiche Bedürftige. Bis zu 120.000 Euro werden jährlich ausgezahlt. Auch die Bürger tragen dazu bei.

„Bei den Elternbeiträgen erhöhten sich die Ausgaben“, erläuterte Kämmerer Heinz-Jürgen Paul. Durch Mehreinnahmen aus Mietobjekten werde das wieder wettgemacht. Hintergrund: Gelegentlich vererbe ein Bürger der Sozialstiftung ein Haus, erläuterte Taranczewski. Die Immobilie, wie etwa das Mutter-Kind-Haus in Stockdorf, werde damit Bestandteil des Stiftungsvermögens. Nach Abzug der Kosten würden diese Mieteinnahmen wieder an Bedürftige weiter gegeben.

Stolz sei man auf die Bürger, so Taranczewski. Denn im Durchschnitt spendeten diese 15.000 bis 20.000 Euro im Jahr.

In Gauting schwanke die Anzahl der Menschen, die unterstützt werden müssen, unwesentlich, erklärte Taranczewski. Schon seit Jahren gebe es in 70 bis 80 Fällen Mietzuschüsse. Abhängig vom Familieneinkommen - die Grenze liege bei 2500 Euro netto - werden ab dem dritten Kind auch die Kindergartenbeiträge bezahlt. Einmalig wird der Nachwuchs aus Familien mit knappem Einkommen beim Schulanfang unterstützt oder bei Klassenfahrten. Auch die Teilnahme an Kursen der Schule der Fantasie, der Musikschule oder an der Hausaufgabenbetreuung wird gefördert. Wenn einer älteren Dame mit geringem Einkommen die hohe Stromnachzahlung ins Haus flattert, springe die Sozialstiftung ebenfalls ein.

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