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Musikalisches Naturtalent: Maximilian Huber wird von seiner Mutter Marisa nach Kräften unterstützt.

The Voice Kids

Herrschinger bei den "Blind Auditions"

Herrsching - Seit der ersten Staffel verfolgt Maximilian Huber die Sendung „The Voice Kids“. Im Juli bewarb sich der 14-Jährige bei Sat.1 für die dritte Runde – und singt sich unter tausenden Bewerbern erfolgreich in die so genannten Blind Auditions.

Sozusagen als Versuchsballon hat der Herrschinger Maximilian Huber im Juli vorigen Jahres ein Video mit einem Lied beim Sender eingereicht. „Einen Tag vor Anmeldeschluss“, erinnert sich der Gymnasiast. Er wollte das einfach mal probieren. Erwartungen hatte er keine. Gleich am nächsten Tag klingelte das Telefon. Und seitdem reiste der Achtklässler gemeinsam mit seiner Mutter Marisa von Vorcasting zu Vorcasting.

Beim ersten Auftritt waren die beiden um 14 Uhr in München. Um 21 Uhr fuhren sie wieder nach Hause. Erschöpft und glücklich. An den Castings erhielt er zum ersten Mal eine richtige Stimmbildung. Sowas nennt man dann wohl Naturtalent. „Gesungen habe ich schon immer.“ Die Mutter nickt. Einen Grundstein der Leidenschaft legte Barbara Pfaffinger, Leiterin der Andechser Carl-Orff-Grundschule, merkt Maximilian an. Dort sang er im Chor.

Zu Hause im Keller hat er einen Raum mit Laser, einer Nebelmaschine und einer Musikanlage eingerichtet. Passend dazu die neuen schwarzen Schuhe, deren Sohlen auf Knopfdruck rot und gelb leuchten.

Im Partyraum probt er. Oder in seinem Zimmer am Klavier. Dort gibt er eine Kostprobe seines Gesangs – und er singt mit einer Tiefe und Intensität, die man nicht erwartet hätte. Aus dem Bauch heraus. Denn Noten lesen kann er nicht, sagt die Mutter. Musik pulsiert durch seine Adern.

Und? Wie war das aber beim ersten Mal auf der Bühne? „Ein tolles Gefühl“, sprudelt es aus dem 14-Jährigen heraus. Aufgeregt und ein bisschen nervös war er, klar. Aber nur bis zum Auftritt. Mit dem ersten Ton versank er mit Haut und Haar in dem vorgetragenen Song.

Das Rampenlicht scheint dem Teenager zu liegen, denn Bühnenerfahrung bringt er nicht mit. Das heißt: „Im letzten Sommerurlaub sang Maxi jeden Tag in der Karaoke-Bar“, erzählt die Mutter. Die Resonanz der Zuschauer war gut. So gut, dass der junge Sänger einen Song bei der Castingshow einreichte. Und seine Interpretation von „The A Team“ von Ed Sheeran überzeugte.

Vorbilder? „Sasha“, schießt es aus Maximilian heraus. Sasha ist einer von drei Coaches am Set. Vielleicht dreht sich bei den „Blind Auditions“ ja der Stuhl des Sängers und er nimmt das Jungtalent in sein Team auf. Oder landet er bei Lena Meyer-Landrut? Oder bei Mark Forsters? Oder wollen ihn alle? Vielleicht drückt aber auch keiner auf den Knopf. Verraten darf Maximilian nichts. Das hat er unterschrieben. Das Geheimnis, ob Maximilian weiterkommt oder nicht, lüftet dann die Ausstrahlung von „The Voice Kids“ am Freitag, 26. Februar, um 20.15 Uhr auf Sat.1.

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