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Die neuen Macher im bisherigen „Maximilian’s“: Michael Volovyk, Chef Lion Konovalliuk und sein Küchenchef Mario Mignoli (v.l.).

Gastronomie

Frischer Wind statt "Maximilian's"

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Starnberg -  Die Tage des "Maximilian's" in  Starnberg sind gezählt. Der Betrieb in dem früheren "Königswasser" geht aber weiter. Es wird ein neuer Name gesucht. 

Der bisherige Pächter und Wirt Günter Grossegger hat die Segel in dem Restaurant an der Starnberger Maximilianstraße gestrichen und sich verabschiedet. Er will mit seiner innovativen und experimentellen Küche in München einen neuen Anfang wagen, weiß Lion Konovaliuk, Grosseggers Geschäftspartner seit acht Monaten. Er macht alleine weiter, will aber mit der Vergangenheit abschließen. Dazu gehört nicht nur, dass Lion Konovaliuk einen neuen Namen für das frühere „Königswasser“ sucht.

Der 21-jährige gebürtige Ukrainer – er lebt seit zwei Jahren in Deutschland – hat eine ganz andere Philosophie als Vorgänger Grossegger. Der Mann aus Odessa am Schwarzen Meer will sich an den kulinarischen Wünschen seines Publikums orientieren, anstatt ihnen seinen Geschmack aufzudrängen. Das heißt: weg von dem Etikett Steak & Burger-Grill. „Das war das Maximilian’s ohnehin nicht“, sagt der junge Gastronom. Das bedeutet aber nicht, dass Konovaliuk künftig keine Steaks und Burger anbieten wird. Die wird es an der Maximilianstraße ebenso geben wie eine Vielfalt anderer Speisen.

Der 21-Jährige testet derzeit aus, was seine Kundschaft annimmt. Dafür hat er eine spezielle Sommerkarte entworfen. Die macht Appetit auf typisch Bayerisches (Wurstsalat und Obatzda), auf Fingerfood (Chicken Wings, Zwiebelringe, Mozzarella Sticks und Wedges) oder Italienisches (Bruschetta und Spaghetti-Variationen, Tiramisu) – alles für weniger als 10 Euro. Auf der Rückseite der Karte können die Gäste wählen zwischen verschiedenen Fischgerichten vom Grill (zum Beispiel Schwertfisch, Tintenfisch und Garnelen).

Der Gast steht für Konovaliuk nicht nur an erster Stelle, wenn es um die Gaumenfreuden geht. „Der Gast muss sich bei uns wohlfühlen und dazu gehört, dass er auch ein geschultes Serviceteam vorfindet, das er beim nächsten Besuch wiedererkennt.“ Damit meint der Wirt: Er wünscht sich Stammgäste, das gute Team – drei Kräfte in der Küche, vier im Service – hat er bereits.

Vorerst behält der 21-Jährige die gewohnten Öffnungszeiten bei: Dienstag bis Sonntags 12 bis 23 Uhr. Montag ist Ruhetag.

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