Ein Mobilfunkmast
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Der 5G-Ausbau schreitet im Landkreis Starnberg voran (Symbolfoto)

Mobilfunk

25 Standorte um 5G erweitert: Telekom rüstet im Landkreis Starnberg auf

  • Tobias Gmach
    vonTobias Gmach
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Telekom und Vodafone rüsten den Mobilfunk im Landkreis auf. Mit 5G aber auch LTE-Technik soll der Empfang in der Fläche besser werden.

Landkreis – „Die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Starnberg ist jetzt noch besser“, schreibt die Telekom in einer Pressemitteilung. 25 Standorte erweiterte sie in den vergangenen neun Monaten mit 5G und einen mit LTE. Dadurch werde auch der Empfang in Gebäuden besser. Die aufgerüsteten Standorte stehen in Andechs, Berg (2), Feldafing (2), Gauting (5), Gilching, Herrsching (2), Krailling, Pöcking, Seefeld, Starnberg (7) und Weßling (3).

Jene in Berg, Gauting, Gilching, Starnberg (2) und Weßling dienen zudem der Versorgung entlang der Autobahn. Die beiden Antennen in Feldafing, vier in Gauting sowie je eine in Pöcking und Starnberg versorgen außerdem die Bahnstrecke. Teilweise – so in Berg, Herrsching, Seefeld und Weßling – liefern die erweiterten Standorte der Telekom auch mehr Bandbreite entlang von Straßen. Die Telekom betreibt im Landkreis jetzt 60 Standorte. Bis 2022 sollen weitere zwölf hinzukommen. Zusätzlich sind an zehn Stellen Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Auch Vodafone will den 5G-Ausbau voranbringen und Zug um Zug die 41 bestehenden 5G-Antennen aufrüsten – zum Beispiel an Masten, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern. Gestern kündigte Vodafone Neuerungen hinsichtlich LTE an: „Bis Mitte nächsten Jahres sind im Landkreis Starnberg fünf weitere Bauvorhaben geplant. Dabei wird Vodafone komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen und erstmals LTE-Technik an bestehenden Standorten installieren.“ Die Maßnahmen sollen LTE-Funklöcher schließen und mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten ins Netz bringen. Die genauen Standorte würden noch ermittelt. Dank einer kürzlich in Betrieb genommenen LTE-Station in Gauting versorge man nun 5000 weitere Menschen im Landkreis. Zudem sei an nahezu allen Stationen die Technologie LTE 800 aktiviert worden – und damit „ein Maschinennetz für smarte Städte und Industriehallen geschaffen.  

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