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TUM-Kollegiaten des Gautinger Gymnasiums stellen am Wissenschaftstag aerodynamische Experimente vor.

Jubiläum

50 Jahre Otto-von-Taube-Gymnasium

Das Otto-von-Taube-Gymnasium hat das halbe Jahrhundert voll. Den 50. Geburtstag feiert die Schulgemeinschaft am Freitag mit einem Festakt und einem Nachmittag der offenen Tür. Am Samstag kommen die Ehemaligen zu einem Alumni-Treffen in der Mehrzweckhalle Unterbrunn zusammen.

GautingWenn man Geburtstag feiert, zumal einen runden, lädt man Gäste ein. Das ist auch beim Geburtstag des Gautinger Otto-von-Taube Gymnasiums (OvTG) so – es wird heuer 50 Jahre jung. Und die Schar der Geburtstagsgäste kann sich sehen lassen – was die Anzahl und die Bekanntheit der Namen angeht. 250 sind es beim Festakt am Freitag in der Aula der Schule. Tags drauf ist ein Treffen der Ehemaligen anberaumt – vorsorglich hat man die Mehrzweckhalle in Unterbrunn als Veranstaltungsort gewählt. Und hat gut daran getan, denn die Zahl der Anmeldungen hat die 700-Marke schon überschritten.

Der Festakt beginnt am Freitag nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Benedikt. Die Festrede in der Gymnasium-Aula hält der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Und darauf ist Direktorin Sylke Wischnevsky besonders stolz: Beim Festakt mit so hochrangigen Gästen wie Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, wird die OvTG-Absolventin und heutige Weltklasse-Geigerin Julia Fischer musizieren.

Schon zum Ende des vergangenen Jahres hatte OvTG-Direktorin Wischnevsky den Geburtstag angekündigt und Einladungen verschickt. Hinter dem Festakt „50 Jahre Otto-von-Taube-Gymnasium“ steht ein großer logistischer Aufwand – inklusive Parkplatz-Angebot für die geladenen Gäste. Weil in der Aula der Schule höchstens 250 geladene Gäste Platz haben, hat die Schulleiterin ihren pensionierten ehemaligen Stellvertreter, Hans-Joachim Stumpf, gebeten, ein eigenes Fest für die Ehemaligen zu organisieren. In der Halle in Unterbrunn werden illustre Gäste erwartet, unter ihnen ist zum Beispiel der ehemalige Geschäftsleiter der US-Investmentbank Goldman Sachs für Deutschland, Österreich, Russland sowie Zentral- und Osteuropa, Dr. Alexander Dibelius. Der 60-Jährige Finanzmanager war einer der ersten Abiturienten, die im 1971 eröffneten Gymnasiumsgebäude ihre Reifeprüfung ablegten. Zu diesen ersten Jahrgängen gehört auch Sabine Jaquet. Bevor das OvTG stand, waren die ersten Klassen nach Schulgründung in Übergangsquartieren unterrichtet, wirft sie den Blick zurück. Auch eine Leserin unserer Zeitung zählte zu den Pionieren. Die kritisierte in einer E-.Mail an den Starnberger Merkur die Auswahl der Festakt-Gäste. So vermisse sie den Gründungsdirektor Dr. Winfried Zehetmeier und Alt-Bürgermeister Dr. Ekkehard Knobloch. Auch hätte sie es gern gesehen, wenn alle Schüler der Gründungsklassen zum Festakt ein geladen worden wären. „Uns hat die Frau die Hölle heiß gemacht“, bestätigt die Direktorin. Ex-Direktor Zehetmeier habe man eine Einladung geschickt, er habe sich nicht gemeldet. Knobloch habe sein Kommen zugesagt. Aus Platzgründen seien nur die jeweiligen Jahrgangssprecher der Schüler eingeladen worden, sagt Wischnevsky und verweist auf das Ehemaligen-Treffen am Samstag.

„Intensiv eingebunden in die Vorbereitungen“, so die Direktorin, sei die Schülerschaft samt Alumni-Delegation. Die Schüler werden sich um die Bewirtung der Festgäste kümmern. Nach der Feier, ab etwa 13 Uhr, öffnet das OvTG seine Pforten – die interessierte Bevölkerung ist zum Blick hinter die Kulissen eingeladen.

Christine Cless-Wesle

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