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Ein Top-Jahrgang: Von den 113 Abiturienten des Starnberger Gymnasium erreichten mehr als ein Drittel einen Schnitt von weniger als 2,0 – und 22 blieben unter 1,5. Solch gute Noten gab es bisher noch nie. Foto: Jaksch

Abschied vom 45-Minuten-Leben

Starnberg - Schluss mit 45 Minuten: 113 Abiturienten des Starnberger Gymnasiums haben die Schule hinter sich.

Bei 113 Abiturienten am Starnberger Gymnasium ist allein der schulische Festakt ein abendfüllendes Programm, das heuer sehr feierlich von den unterschiedlichsten musikalischen Formationen gestaltet wurde. Gefeiert haben die Schüler an einem anderen Tag.

Den Abschied von einem Leben im 45-Minuten-Takt und von 10 000 Unterrichtsstunden bezeichnete Schulleiter Josef Parsch als einen „Einstieg in den Ausstieg“, bei dem ein Teil der sozialen Wurzeln gekappt werde. Er bezog sich auf die Sage von Ikarus und Dädalus und verglich die jungen Abiturienten mit flügge gewordenen Jungvögeln, die je nach Temperament als Nestflüchter oder Nesthocker ins Leben aufbrechen. Er wünschte ihnen als Flügel Phantasie, Träume und Ideale, als Fluginstrument einen Geist, der sich nicht einengen lasse und Querdenken, Neugier, Pioniergeist, sowie kritisches Hinterfragen erlaube. Man dürfe bei aller Bewunderung für schulische Leistungen nicht vergessen, „dass eine gymnasiale Bildung den ganzen Menschen im Blick hat“. Die erworbene kulturelle Identität und die Aussagekraft für die Gesamtpersönlichkeit schlage sich nur eingeschränkt im Zeugnis nieder.

Bürgermeisterin Eva John bedankte sich bei den Abiturienten, die das kulturelle Leben der Stadt mit Theater, Konzerten und ihrem sozialen Engagement bereichert haben. Felicitas Naderi und Justin Schleer hielten die Abschiedsrede: „Nun ist jeder sein eigener Stundenplaner, Mami muss keine Pausenbrote mehr schmieren und Papi kann den Porsche in der Garage stehen lassen.“ Das Licht am Ende des Tunnels entpuppte sich allerdings auch bei einigen als entgegenkommender Zug. „Verlängerung haben aber nur drei Schüler beantragt“, so Parsch.

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