Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte

Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte
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Der Abschiedsbrief wurde an einem Baum unweit des Tatorts angebracht. 

Trauer um getötetes Tier

Abschiedsbrief für den zu Tode gequälten Igel

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Starnberg - Der gequälte und getötete Igel aus Percha berührt die Menschen noch immer. Derweil hat sich bei der Polizei noch kein Zeuge gemeldet. 

Die Empörung und Wut über den grausam getöteten Igel aus Percha sind groß. Erdrückt von dem Fuß einer Bierbank, starb das Tier in der Nacht auf vergangenen Dienstag einen qualvollen Tod. Dass das Thema noch immer Menschen bewegt, zeigt der unmittelbare Tatort. Dort wurden Blumen niedergelegt und ein Abschiedsbrief angebracht. 

In den Zeilen heißt es: "Vielleicht hattest du Familie. Vielleicht warten kleine hungrige Igelkinder in ihrem Bau auf deine Rückkehr. All diese Gedanken von deinem Tod machen uns unsagbar traurig." Der Brief mündet in einer Entschuldigung "für unsere Artgenossen" und dem Wunsch: "Mach es gut kleiner Igel." 

Polizei teilt mit: Kein Hinweis auf Täter eingegangen

Blumen sollen in Erinnerung rufen, dass das Tier qualvoll zu Tode kam. 

Der Schreiber des Briefes erklärt gegenüber dem Starnberger Merkur: "Vielleicht rücken die Menschen durch derartige Ereignisse wieder enger zusammen und besinnen sich worauf es ankommt. Auf ein gutes Herz und einen gesunden Verstand." 

Der Hoffnung der Tierfreunde, dass der Täter gefasst wird, kann die Starnberger Polizeiinspektion allerdings keine Nahrung geben, wie sie auf Anfrage des Starnberger Merkur mitteilt: Es gebe noch immer keinen Hinweis auf einen möglichen Täter

Zeugen können sich bei der Polizeidirektion telefonisch melden unter:  (08151) 36 40.

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