Mit Fäusten und offensichtlich auch Messern haben sich mehrere Flüchtlinge in Gilching traktiert.

Polizeieinsatz in Flüchtlingsunterkunft 

Streit um Handy-Ladekabel

Gilching - Flüchtlinge aus Afghanistan und Pakistan sind sich in die Haare gekommen. Mehrere Polizeistreifen rückten zur Gilchinger Rathausturnhalle aus und nahmen fünf Tatverdächtige vorläufig fest.

In der Asylbewerberunterkunft in der Gilchinger Rathausturnhalle wurden bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung am Freitag zwei Personen verletzt. Nach Polizeiangaben hatten Flüchtlinge aus Afghanistan und Pakistan gestritten, über den Grund wollten sie sich nicht äußern. Angeblich soll es um ein Handy-Ladekabel und eine Steckdose gegangen sein. Im Laufe des Streits wurden zwei Afghanen (19 und 20 Jahre) verletzt, der ältere erlitt eine Platz- bzw. Schnittwunde im Gesicht, der jüngere am Oberschenkel eine Stichwunde. Nach eigenen Angaben soll er mit Fäusten geschlagen worden sein.

Aufgrund der Angaben des jüngeren Verletzten wurden in der Rathausturnhalle fünf Pakistani vorläufig festgenommen. . Eine Durchsuchung des betreffenden Wohnbereichs nach dem Tatmesser verlief erfolglos. Die Festgenommen wurden vernommen und wieder freigelassen. Sie müssen mit einer Strafanzeige rechnen.

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