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Symbolfoto

Herrsching

Die Tote aus dem Ammersee ist identifiziert

Herrsching - Mehr als zwei Monate nach dem Auffinden ist der Fall der Toten aus dem Ammersee geklärt.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilt, handelt es sich bei der Toten um eine 76 Jahre alte Frau aus München. Sie war seit dem 23. Mai vermisst gemeldet. Acht Tage später, am 31. Mai, entdeckte ein Angler ihre Leiche am Herrschinger Strandbad im Wasser. "Anhaltspunkte auf Gewalteinwirkung oder Drittverschulden haben sich nicht ergeben", erklärte die Polizei jetzt. Schon die Obduktion der Toten hatte keine Hinweise auf Fremdverschulden ergeben. Die Gerichtsmediziner hatten festgestellt, dass die Frau ertrunken war und ihre Leiche nicht sehr lange im Wasser gelegen hatte.

Trotz der Vermisstenfalles aus München hatte sich die Identifizierung der Toten äußerst schwierig gestaltet - vor allem deshalb, weil die Frau keinerlei persönlichen Gegenstände bei sich hatte. "Das ist schon ungewöhnlich", hat der Chef des Kommissariats 1 der Kripo Fürstenfeldbruck, Volker Krahn, erst vor kurzem zum Starnberger Merkur gesagt. Zudem hatte der Ehemann der 76-Jährigen seine Frau auf dem von der Polizei veröffentlichten Foto nicht wiedererkennen können. Letzten Endes konnten sich die Beamten nun per DNA-Abgleich Gewissheit verschaffen. ps

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