Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Amtsgericht Starnberg

Diebstahl im Drogenrausch

Starnberg - Ein böses Ende nahm der Besuch eines suchtkranker Münchners in Starnberg - sowohl am Tag des Besuches als auch dieser Tage vor dem Amtsgericht.

Ein suchtkranker Münchner hat sich im Sommer vorigen Jahres von seiner Bekannten in familiäre Zwistigkeiten verwickeln lassen und musste sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Diebstahl vor dem Starnberger Amtsgericht verantworten. Trotz einschlägiger Vorstrafen setzte Amtsrichterin Christine Conrad die zehnmonatige Freiheitsstrafe zur Bewährung aus.

Laut eines richterlichen Beschlusses sollte die Tochter seiner inzwischen an einer Drogenüberdosis verstorbenen Bekannten an jenem Juli-Nachmittag in ein Heim gebracht werden. Zwecks Unterstützung begleitete der Angeklagte seine Bekannte, als diese Kleidung und Besitz ihrer Tochter aus Starnberg abholen wollte. Dort wohnte das 13-jährige Mädchen vorübergehend bei einem 21-jährigen Mann und dessen Mutter. An das Fiasko kann sich der Münchner heute nur schemenhaft erinnern: „Meine Bekannte und ich waren alkoholisiert und auf Drogen.“ Laut Aussage des 21-jährigen Opfers habe das Duo ihn ordentlich drangsaliert, nachdem die Frau seine Zimmertür von innen abgesperrt hatte: „Sie ist ausgerastet, hat mich gegen den Schrank gedrückt und gekratzt. Auch der Angeklagte hat mich zweimal geschlagen. Die Frau war wie ein Tier, mit Schaum vor dem Mund.“ Als die beiden abzogen, nahmen sie nicht nur Kleidungsstücke mit. „Sie haben auch meine beiden Spielkonsolen, mein Handy und meine Musikboxanlage mitgenommen“, so der 21-Jährige.

An eine im Streit ausgesprochene Morddrohung kann sich der 34-Jährige nicht mehr erinnern, jedoch an das Motiv für den Ausraster: „Ich habe ihm eine mitgegeben, weil ich dachte, dass er eine Minderjährige missbraucht hat.“ Offenbar wurde der Münchner von seiner Bekannten diesbezüglich falsch informiert, denn im Zeugenstand beteuerte der 21-jährige Starnberger: „Meine Beziehung zu dem Mädchen war rein platonisch.“ 

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