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Testen schon mal die Zapfhähne im neuen Schankraum des Klostergasthofs in Andechs aus: die neuen Pächter Ralf Sanktjohanser (l.) und Manfred Heissig. 

Schon bald Eröffnung

Nach Umbau: So wird der neue Klostergasthof in Andechs

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Historische Gemäuer kombiniert mit moderner Küchen- und Schanktechnik – das erwartet Besucher künftig im Klostergasthof auf dem Heiligen Berg in Andechs. Was sich alles in der Wirtschaft verändert hat und wann sie ihre Tore wieder öffnet, verraten die neuen Pächter bei einem Rundgang.

Andechs – Aus zwei goldschimmernden Armen einer Zapfsäule wird das Bier im Andechser Klostergasthof künftig fließen, bevor der Schankkellner es über eine kupferne Theke reicht. Durch einen Rundbogen, der im Zuge der Umbaumaßnahmen freigelegt wurde, ist die alte Schänke offen zur Gaststube. So war die Schänke bereits auf Plänen aus den 1950er Jahren konzipiert. „Jeder der hereinkommt, wird künftig direkt vom Schankkellner begrüßt“, sagt Christian Rieger, der kaufmännische Leiter der Klosterbetriebe.

Klostergasthof Andechs: Drei Monate geschlossen

Ein Stück historischer Andechser Gastlichkeit wollen die neuen Pächter des Klostergasthofs, Manfred Heissig und Ralf Sanktjohanser, damit zurückbringen. Nachdem sich der bisherige Pächter Alexander Urban Ende 2018 vom Heiligen Berg verabschiedet hatte, blieben die Türen zum Klostergasthof in den vergangenen drei Monaten geschlossen. Seitdem arbeiteten teilweise mehr als 40 Handwerker auf Hochtouren, um das Wirtshaus komplett zu renovieren und umzubauen.

Neben Schanktheke und Zapfhähnen sind auch Böden und Geräte in der Küche, Kühltechnik sowie Heizungs- und Lüftungstechnik komplett erneuert worden. „Es war eine Herausforderung, die alten Gemäuer mit moderner Technik zu kombinieren“, betont Rieger. „Dafür hat das Kloster insgesamt etwa 1,2 Millionen Euro investiert.“ Insgesamt 400 Meter Rohrleitungen, sechs Kilometer Stromkabel und 1800 Meter Netzwerk- und Brandmeldeleitungen haben die Elektriker verlegt, berichtet Bauleiter Karl-Heinz Kieltsch.

Pächter setzen bei Klostergasthof Andechs auf Tradition

Obwohl vieles neu ist, setzen die beiden Pächter weiterhin auch auf Tradition. „Im Marienstüberl wird beispielsweise nur die Lüftung überarbeitet, ansonsten bleibt das Gebäude so erhalten, wie es vor dem Umbau war“, sagt Heissig. Auch die Kaminstube bleibt im Wesentlichen unverändert. Die Speisekarte basiert weiterhin auf der traditionell bayerischen Küche, soll aber moderne Akzente bekommen. Wie das genau aussehen soll, erklärt Koch und Pächter Sanktjohanser: „Unsere Gäste bekommen bei uns Tafelspitz, Blutwurst und Krustenbraten, aber wir werden auch Spareribs und Frühlingsrollen anbieten.“

Die Pächter setzen außerdem auf Qualität statt Quantität. „Lieber weniger Gerichte, die aber dafür perfekt zubereitet“, sagt Sanktjohanser. Wann immer möglich, sollen die Zutaten regional und saisonal sein. Milch aus der Andechser Molkerei Scheitz, Fleischprodukte von der Klostermetzgerei sowie Andechser Schinken und Bergkäse werden auf die Teller der Gäste kommen. „Aber wir werden nicht nur auf heimische Zutaten zurückgreifen“, sagt Sanktjohanser. Der Fisch komme zum Beispiel nicht aus der Region. „Das Bier ist aber aus Andechs“, versichert Heissig lachend. Eine Änderung betrifft jedoch auch das „flüssige Gold“: Es werden nicht mehr alle Biere im Fass gelagert. „Manche Biere kommen künftig aus der Flasche“, sagt Heissig. „Bestimmte Biersorten schmecken so besser.“

Ab Mitte Mai soll Klostergasthof wieder öffnen

Davon können sich Besucher ab Mitte Mai persönlich überzeugen. Dann wird der Klostergasthof mit einer Einweihungsfeier offiziell wieder eröffnet. Bis dahin steht neben letzten Umbauarbeiten auch ein internes Testessen an, bei dem „alles auf Herz und Nieren geprüft wird“, sagt Sanktjohanser.

Aufsehen am Starnberger See: Dort wurde eine Panzermine aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt, berichtet Merkur.de*. „Ich habe einen Kratzer in ihr Auto gefahren“ schreiben Unbekannte auf Zettel - und dazu die Handynummer von Johann Höfler. Der Feldafinger hat Angst, für etwas belangt zu werden, das er nicht getan hat.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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