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Andechser Dunkelbier Ende Januar wieder lieferbar

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Von: Laura Forster

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Auch das Andechser Dunkelbier wird es bald wieder geben.
Auch das Andechser Dunkelbier wird es bald wieder geben. © Klostergasthof Andechs

Positive Nachrichten für die Liebhaber der Andechser Biere Doppelbock Dunkel und Export Dunkel: Die beiden Sorten sind bald wieder verfügbar. „Der Doppelbock, unser Markenleuchtturm, ist ab 25. Januar wieder lieferbar“, sagt Martin Glaab, Pressesprecher der Klosterbrauerei Andechs. Für das Export Dunkel gibt es noch keinen genauen Termin.

Andechs - Nach dem Missgeschick im Dezember, bei dem mehrere Tausend Hektoliter des Bieres vom Gesundheitsamt als für den Verzehr ungeeignet bezeichnet wurde (wir berichteten), weil das Malz verunreinigt war, ist Anfang des Jahres eine neue Lieferung eingetroffen. „Wir sind schon fleißig am Brauen“, sagt Glaab. Das Malz stammt jedoch nicht mehr von der Mälzerei, mit der die Brauerei schon seit längerer Zeit kooperiert. Die jüngsten Ereignisse, ein gravierender technischer Fehler im Produktionsprozess, der zur Verunreinigung des Malzes geführt hat, haben die Brauerei vor Probleme gestellt. Wie es mit der Zusammenarbeit zwischen Mälzerei und Brauerei weitergeht, sei deshalb unklar, so Glaab. „Es gibt keinen neuen Sachstand.“ Wichtig sei, dass es neues Malz zum Brauen gebe, „das hat uns ein anderer Lieferant gebracht“. Der Großteil des verunreinigten Biers, das deutschlandweit ausgeliefert wurde, ist auf dem Weg zurück nach Andechs. „Die Rücknahme funktioniert nicht von heute auf morgen. Das Bier ist aber schon aus dem Handel genommen.“

Sobald alle Flaschen zurück sind, sollen das Doppelbock Dunkel und Export Dunkel, in Absprache mit der AWA Ammersee, neutralisiert und im Abwasserkanal entsorgt werden. Besonders freut sich Glaab über viele positive Meldungen von Kunden und Bierliebhabern. „Viele hatten Verständnis. Das hat uns gezeigt, dass es der richtige Weg war, das Vorkommnis offen und ehrlich zu kommunizieren“, so der Pressesprecher.

Sobald die Biersorten wieder verfügbar sind, können sie Bräustüberl-Gäste vorerst aber nur an den Wochenenden genießen. Das Kloster hat sich entschieden, die Wirtschaft bis voraussichtlich 19. März unter der Woche zu schließen. „Aufgrund der aktuellen massiven Ausweitung der Pandemie, verbunden mit den gesetzlichen Vorgaben, müssen wir leider unsere Öffnungszeiten auf Samstage und Sonntage jeweils zwischen 10 und 20 Uhr konzentrieren“, heißt es auf der Facebook-Seite des Klosters. Wirtschaftlich, so Glaab, sei ein Betrieb unter der Woche derzeit nicht machbar.  

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