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Damenmannschaften können sich bei der Bierolympiade unterdessen durchaus mit den Männer messen.

Blaskapelle Frieding

Starkbierfest mit Spitzenzeiten

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Die Friedinger Blaskapelle und ihr Starkbierfest, das hat Tradition und es ist beliebt. 250 Besucher kamen diesmal ins Vereinsheim, mehr geht eigentlich nicht.

Frieding – Die Friedinger Blaskapelle und ihr Starkbierfest, das hat Tradition und es ist beliebt. 250 Besucher kamen diesmal ins Vereinsheim, mehr geht eigentlich nicht. Zwar gibt es das legendäre Dablecken von Gottfried Fiedler nicht mehr, aber die Bierolympiade hat noch immer ihre Anhänger und begeisterte Teilnehmer. 20 Mannschaften mit jeweils vier Mitgliedern zählte die Vorsitzende Julia Herkert in diesem Jahr. „Wir hatten schon mal 24, aber 20 ist immer noch gut“, sagt sie. Darunter waren diesmal sechs Damen-Teams, die schon lange nicht mehr unter ferner liefen laufen. Im Gegenteil. Die Zwiderwurzn mit Julia Goldau, Gabi Maiwald, Claudia Hainzl und Vroni Kahl hätten bei den Männern eine gute Platzierung erreichen können mit 6,9 Sekunden. In dieser Zeit haben die Vier eine Maß durch die Schläuche leer gesaugt. Das war der erste Platz bei den Damen und wäre der vierte Platz in der Gesamtwertung gewesen.Am schnellsten waren in diesem Jahr die Bucklhupfer mit Reini Brand, Christoph Weber, Beni Sextl und Rudi Stummbaum. In 6,1 Sekunden hatten sie ihre Maß leer.

Bilder: Das Starkbierfest in Frieding

Schwer getan haben sich einige von der Partnerkapelle aus Zogenweiler bei Ravensburg. Einem der Teilnehmer riss der Schlauch. „Das passiert schon mal“, weiß Julia Herkert aus eigener Erfahrung von früher. Da ziehe man schon mal falsch an oder man kriegt den Schlauch nicht gleich richtig in die Hand. Dann ziehen nur drei statt vier – und das dauert halt länger. Im Idealfall sollen aber alle vier anziehen, für jeden macht das etwa 250 Milliliter.

„Da kann man danach ganz normal aufstehen“, weiß die Vorsitzende. Betrunken sei allein nach dem Wettbewerb niemand. „Was davor und danach getrunken wird, liegt natürlich nicht in unserer Verantwortung“, räumt sie ein. Dass dies bei einem ausgewiesenen Starkbierfest bei den meisten nicht bei dieser Viertelmaß bleibt, steht eigentlich außer Zweifel.

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