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Dießener Trachtenjugend mit Hannes Lehnert (Akkordeon), Bella, Johannes, Helena Klara, Josef, Cosima, Max, Leon, Magdalena, Justus, Helena, Lia, Mia und Diana. 

Huosigau

Bimperlwirt, Bamperlwirt und die Busfahrt

Die Kleinsten sind ganz groß rausgekommen und haben den Applaus und die Komplimente einfach nur eingesammelt: Die Trachtenjugend vom Heimat- und Trachtenverein d‘ Ammertaler Dießen-St. Georgen überzeugte beim Huosigau Jugendsingen und -musizieren mit Liedern, die sie mit Orff’schem Instrumentarium und mit szenischer Gestaltung begleitete.

Erling - Einmal im Jahr trifft sich der musikalische Trachtennachwuchs aus den Huosigau-Trachtenvereinen, um gemeinsam musikalische Klangwelten zu gestalten und zu üben. Auch heuer wieder hat Musikwart Roland Kopf vom Heimat- und Volkstrachtenverein Starnberg das Treffen organisiert. Verranstaltungsort war die Carl-Orff-Grundschule in Erling.

Mit stolz geschwellter Brust stehen sie auf der Bühne. Strahlend winken sie mit ihren Orff-Instrumenten – sie sind von zweieinhalb bis 15 Jahre jung und aktiv beim Dießener Trachtenverein, wo sie Musik machen und vor allem regelmäßig singen. Für ihren Auftritt beim Huosigau Jugendsingen haben sie eifrig geübt und auch viel Zeit hineingesteckt in die klingende Aufgabe. Viel Freude ist rübergekommen zum Beispiel mit dem Kinderlied, das ein Lehrer um 1914 verfasst hat: „Beim Bimperlwirt, beim Bamperlwirt“. Es ist aufgebaut wie ein Kasperltheater und die Kinder haben ihren jeweiligen Part im Kasperltheater auch solo gesungen. „Da gehört schon Mut dazu“, sind die Jugendleiterinnen Melanie Schranner, Nadja Lindner und Regina Hinterbichler sicher.

Ihr zweiter Programmpunkt heißt „Busfahrt“, ein Kinderlied mit kleinen szenischen Einlagen. Es gibt einen Busfahrer, einen Fahrkarten-Kontrolleur, der einen Schwarzfahrer erwischt und zum Schluss hält der Bus vor der Schule. Mit dem Akkordeon begleitet hat Hannes Lehnert die Kindergruppe.

Josef Kaindl, Ehrenvorsitzender im Huosigau, betont die Gewichtung der Veranstaltung: „Für den Trachtennachwuchs sind diese musikalischen Seminartage überaus wertvoll. Vormittags wird geübt, nachmittags vorgeführt.“ Er zitiert ein besonders ansprechendes Ergebnis: „Unter anderem haben junge Musikanten aus den Trachtenvereinen Starnberg, Menzing und Erling eine kleine Tanzlmusi aufgestellt und sind für ihr Resultat ebenfalls reichlich gelobt worden.“

Nach dem Seminartag der Jugend fanden sich Musikwarte aus den Huosigau-Vereinen zum Austausch zusammen. Wie Kaindl berichtet, sei die hohe Wertigkeit der frühen musikalischen Förderung und Präsentation betont worden, die in der Jugendarbeit aller 28 Gauvereine künftig wieder mehr gepflegt werden möge. 

Von Beate Bentele

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