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Der Platz vor der Schmiede wird aufgehübscht: Die Bänke werden erneuert, die Amphore durch einen Trog ersetzt und die Eisenabdeckung des Brunnenlochs durch eine Glasplatte ersetzt, damit man das mit Felssteinen gemauerte Loch besser sehen kann.

Ortsgeschichte

Dorfbrunnen wird Sehenswürdigkeit

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Der Platz vor der Alten Dorfschmiede in Erling wird aufgewertet: Das historische Brunnenloch  wird beleuchtet und bekommt einen Glasdeckel, Bänke und Trog werden erneuert.

Erling – Der Alte Dorfbrunnen in Erling ist mindestens so alt wie die Dorfschmiede – um das Jahr 1470 wurde diese das erste Mal erwähnt. „Eine Schmiede braucht Wasser“, sagt Karl Strauß. Der Vorsitzende des Heimatvereins Erling-Andechs geht deshalb davon aus, dass Brunnen und Dorfschmiede zusammengehören. Der aus Felssteinen gebaute Brunnen kann aber auch viel älter sein. Der beliebte Treffpunkt an der Hauptstraße soll nun erneuert werden. Der Gemeinderat gab die Erneuerung der Bänke am Dienstag in Auftrag. Zudem soll die „unpassende“ Amphore durch einen Trog ersetzt werden. Peter Eberl (SPD) hatte einen nach dem Vorbild einer alten Ansicht aus dem Jahr 1919 vorgeschlagen, einen Natursteintrog. Die Mehrheit wählte jedoch eine modernere Form, die von Schülern der Berufsschule für Bau- und Kunsthandwerk kostenfrei erstellt würde. „Wir müssen ihn nur herbringen“, so Erasmus Höfler (BG), dessen Vorschlag es war.

 Keinen Zweifel gab es daran, das schöne alte Brunnenloch zu beleuchten und mit einer bruchsicheren Glasplatte zu versehen, so dass man hineinsehen kann. „Brunnen wie diesen gibt es nicht so häufig“, sagte Eberl. Strauß aber würde darauf nicht schwören, „man sieht sie halt nicht“. Diesen an der Schmiede aber würde auch er gerne herzeigen.

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