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Vor einem Jahr wurde der neue Maibaum in Erling aufgestellt.

Am Dorfplatz in Erling

Maibaumabsicherung: Gut gemeint, aber nicht gut genug

Erling – Manchmal ist gut gemeint eben doch das Gegenteil von gut. So geschehen im Zuge der Neugestaltung des Dorfkerns in Erling 2015, als der Maibaum vor der Kirche ein paar Meter weiter in Richtung Straße rückte.

Um laut Bürgermeisterin Anna Neppel Geld zu sparen, hatte der Bauhof den dahinterliegenden Hügel sozusagen in Eigenregie mit eine Mauer aus Feldsteinen abgesichert. So weit, so gut – wäre da nicht ein Experte vom Gemeinde-Unfall-Versicherungsverband gewesen. Dieser stellte nämlich fest, dass der Steinwall mit mehr als 50 Zentimeter zu hoch gebaut worden ist: Es herrsche akute Absturzgefahr.

In der jüngsten Gemeinderatsitzung präsentierte Bürgermeisterin Anna Neppel vier Möglichkeiten, die Sicherheit dort wiederherzustellen. Günstig, aber in Augen von Christine Hirschberger (BG) „popelig“ wäre die Variante Holzzaun. Deshalb verwarf die Vize-Bürgermeisterin auch die Idee einer Art Hecke mit Büschen. „Eine Bepflanzung verbaut die Kirchenmauer.“ Und die terrassierte Abstufung wollte ihr auch nicht gefallen.

Am Ende sprachen sich die Gemeinderäte mit einer Gegenstimme für das Metallgitter zum Preis von rund 1290 Euro aus. Abschraubbar natürlich, damit es beim traditionellen Maibaumaufstellen niemandem in die Quere kommt.   mk

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