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Vorboten der letzten Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Erling: Die Verkehrsbaken kündigen die letzen Deckenarbeiten auf der Straße an. 

Bauarbeiten

Ortsdurchfahrt: Das große Finale in Erling

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An den kommenden beiden Wochenenden werden nach vier Jahren abschließende Arbeiten an der Ortsdurchfahrt durchgeführt.

Erling – Gefühlt wurde eine Ewigkeit an der Ortsdurchfahrt Erling gebaut. „Ich hoffe, dass das Wetter mitmacht“, sagt Andechs’ Bürgermeisterin Anna Neppel. Denn am kommendem und dem darauffolgenden Wochenende sollen die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt endlich abgeschlossen werden. Geplant sind dafür zwei Vollsperrungen, die sich jeweils von Freitagabend bis Sonntagvormittag hinziehen (siehe Kasten).

Insgesamt läuft alles nach Plan

Vier Jahre war die Ortsdurchfahrt eine Baustelle. Begonnen worden war mit dem Kreuzungsbereich an der alten Schmiede. Verzögerungen stellten sich im zweiten Abschnitt mit dem Ausbau der Herrschinger Straße ein. Dort wurden die Hausanschlüsse erneuert, eine neue Trinkwasserleitung musste verlegt werden. Erschwerend kam hinzu, dass es während der Arbeiten keine Umleitung gab. Die Baufelder konnten nur schachbrettmusterartig eingerichtet und der Verkehr per Ampelschaltung daran vorbeigeleitet werden. Die letzte Deckschicht konnte erst im Herbst aufgetragen werden, da war der Abschnitt III an der Kreuzung zur Kreisstraße nach Starnberg schon fertig.

Um die abschließende Deckschicht auf der Starnberger Straße auftragen zu können, waren konstant fünf Grad Celsius Voraussetzung. In den Osterferien, so hatten es sich die Planer gewünscht, hätte das Finale eingeläutet werden sollen. „Da war es dann aber zu kalt“, weiß Anna Neppel. Und da die Verantwortlichen eine Ferienzeit bevorzugt hätten, seien die Pfingstferien abgewartet worden, erklärt die Bürgermeisterin. Außerdem hätten solche Arbeiten immer vier bis sechs Wochen Vorlauf, um den Termin mit allen beteiligten Firmen abzusprechen.

„Unser Problem jetzt ist, dass bei uns gerade ziemlich viel los ist“, sagt die Bürgermeisterin. Ihre Hoffnung ruht darauf, dass wenigstens viele Erlinger die Pfingstferien nut-

Restarbeiten in der Mühlstraße

zen und den neuerlichen Behinderungen somit entgehen. Aber Hauptsache ist, ein Ende ist in Sicht. Allein an der Einmündung zur Mühlstraße seien dann noch Restarbeiten notwendig, sagt Neppel. Dabei gehe es um Wasseranschlüsse. Es seien aber Arbeiten, die keine großen Einschränkungen wie in den vergangenen vier Jahren nach sich zögen.

Am liebsten hätte Anna Neppel das anstehende Dorffest der Erlinger Vereine im Juli unter das Motto „Ende der Straßenarbeiten in Erling“ gestellt. „Das wollten die Vereine aber nicht“, sagt sie. „Es ist ja nicht ihre Straße. Nur die Gehwege gehören ihnen“, sagt sie verständnisvoll und in Erinnerung an den Streit sowie die Klagen über die hohen Kosten für diesen Gehweg. Trotzdem werden die Erlinger sich über den Abschluss der Arbeiten in der Ortsdurchfahrt mit einem Ende der ewigen Voll- und Teilsperrungen sowie Umleitungen freuen, dessen ist sich die Bürgermeisterin gewiss.

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