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Gehen im Regen: Die CSU-Politiker Michael Kießling (2.v.l.), Katrin Staffler (3.v.l.), Florian Hahn (3.v.r.) und Siegfried Walch (2.v.r.) wanderten mit vielen Gleichgesinnten von Herrsching nach Andechs. 

Politiker und Mitglieder im Gespräch

Sprechstunde im Gehen - CSU wandert durch Andechs

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Eine Wanderung durchs Kiental zum Kloster Andechs veranstaltete die CSU am Dienstagvormittag. Rund 150 Teilnehmer waren im Fünfseenland unterwegs - unter ihnen auch hochrangige CSU-Politiker.

Andechs – „Bergauf mit der CSU“, ruft Bundestagsabgeordneter Michael Kießling den Wanderern ermunternd zu, bevor er von der Bank hinunter hüpft, von der aus er am Dienstag die Wanderer am Herrschinger Bahnhof begrüßt hat. Rund 150 CSU-Mitglieder und Bürger sind der Einladung gefolgt, mit drei Bundestagsabgeordneten, zwei Ministern und einem Landrat durchs Kiental zum Kloster Andechs zu wandern.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber lässt sich entschuldigen, ihr Kollege Dr. Florian Herrmann, Staatskanzleichef und Europaminister, begleitet den Tross. Der für den Landkreis zuständige Bundestagsabgeordnete (MdB) Michael Kießling und sein Münchner Kollege Florian Hahn sind schneidig in Lederhose und Poloshirt unterwegs, Traunsteins Landrat Siegfried Walch leger in Hemd und Trachtenweste. MdB Katrin Staffler aus Fürstenfeldbruck ist mit Hut bestens gegen Regen gerüstet.

Der Regen hat der Stimmung nicht geschadet

Der Regen begleitet die Wanderer, doch das tut der Stimmung keinen Abbruch. „Beim Wandern kommt man ganz anders ins Gespräch“, sagt Herrschings CSU-Chefin Fromuth Heene. „Die Gruppen formieren sich immer wieder neu, und man ist immer im Gespräch.“

Vize-Generalsekretär Hahn organisiert seit Jahren Sommerwanderungen. „Eine Bürgersprechstunde im Gehen“, sagt Minister Herrmann. „Die Leute fragen viel“, sagt auch Kießling. Nach der neuen Verteidigungsministerin, der Bundeswehr, der großen Koalition. Oder auch Persönliches. „Oft hilft das Zuhören“, ist Herrmanns Erfahrung.

Die Teilnehmer kommen aus ganz Oberbayern und sind aus unterschiedlichsten Motiven hier. Silke Hohagen vom Frauenbund Ammersee-West nutzt den Spaziergang, um zu netzwerken, fragt Kießling nach seiner Meinung zu einer Veranstaltung, knüpft Kontakte. „Ich mag es, die richtigen Leute zusammenzubringen“, sagt sie. Dr. Benedikt Rüchardt, CSU-Gemeinderat aus Gauting, geht mit, weil er Zeit hat und weil der Weg schön ist. Das ist er in der Tat, trotz Regens. Das Rauschen des Kienbachs beruhigt, der stete Anstieg Richtung Andechs durch den Wald ist gut zu bewältigen.

Am Ende sind alle erschöpft  - da schmeckt das Bier umso besser

Irgendwann bleiben alle stehen. Geht es nun links oder rechts weiter? Links wird es steiler, dafür endet der Weg direkt vor der Klosterkirche. Rechts ist es länger, aber gemütlicher. Verschwitzt sind am Ende alle, weil die Luft so feucht ist und durch die Regenjacken zwar nichts hinein-, aber auch nichts hinausgeht. Umso besser schmeckt das Bier. Die erste Halbe zahlt die CSU.  

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