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Mit Spaß dabei: Sabine Boczkowski (59) aus Nordfriesland, Volker Steigemann (60) aus Kanada und Kathrin Hubl (52) aus Unterfranken (v.l.) müssen die Kunstwerke bis Dienstag fertig haben. 

Kunst und Bier

Ein letzter Schliff und es ist vollbracht

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Das Symposium Kunst und Bier auf dem Heiligen Berg in Andechs geht am Dienstag zu Ende. Letzte Gelegenheit, den Künstlern über die Schulter zu schauen.

Andechs – Teilnehmer an Kunst-Symposien sind ein eingeschworener Haufen. So kam es, dass Kathrin Hubl aus Bad Kissingen ihren Kollegen Volker Steigemann aus British Columbia in Kanada bei einer dieser Veranstaltungen in Finnland kennen lernte und ihn zur Bewerbung beim Andechser „Kunst und Bier“ überredete. Seit vergangenen Dienstag arbeiten sie auf der Klosterwiese nahe den Kräu-tertrögen. Dritte im Bunde ist Sabine Boczkowski aus dem nordfriesischen Stapel in Schleswig-Holstein. Dass es den drei Bildhauern „super gut“ geht, dafür sorgt Künstler-Kollege Hubert Huber aus Passau, der das Symposium von Anfang an, seit 15 Jahren organisiert – erstmals im Auftrag des Klosters, das die Leitung von der Zentgraf-Stiftung übernahm (wir berichteten).

Die drei Bildhauer sind bester Dinge. An ihren Werken „Hopfenzapfen“, „Bierblumen-Wirbel“ und „I mog di“ fehlt nur noch der letzte Schliff, am morgigen Dienstag werden sie aufgestellt. Neugierige Besucher des Heiligen Berges sind bei diesen Symposien immer willkommen, ebenso die Kinder vom Andechser Ferienprogramm, neun haben in diesem Jahr teilgenommen. „Das war lustig“, sagt Steigemann, der Hopfen und Gerste aus einem Holzfass wachsen lässt. Hopfen ist auch das Thema von Kathrin Hubl. Sabine Boczkowski will mit „I mog di“ auf mehr Freude und Liebe im Leben aufmerksam machen. Ab Dienstag stehen die drei neuen Kunstwerke für eine Dauer von mindestens zwei Jahren auf dem Klosterberg. Bis dahin können Besucher den Künstlern über die Schulter schauen.

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