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Infos aus erster Hand: Ausbilder Dominik Goebel erklärt die Arbeit bei der Molkerei Scheitz. Foto:

Aktion der Molkerei Scheitz

Job-Speed-Dating: Unkonventionelle Situationen in Andechs

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Ein Job-Speed-Dating startete die Molkerei Scheitz: Die Aktion kam bei den Bewerbern gut an.

Andechs – Eine vielversprechende Speed-Dating-Veranstaltung hat die Andechser Molkerei Scheitz hinter sich. Insgesamt etwa 30 Interessenten nahmen am Freitag beim Job-Speed-Dating des Unternehmens teil. Die Bewerber führten mit Mitarbeitern des Betriebs kurze Einzelgespräche. Diese dauerten dann aber doch etwas länger als die ursprünglich geplanten zehn bis 15 Minuten.

„In der Regel haben sich Mitarbeiter und Bewerber 15 bis 30 Minuten lang unterhalten“, sagte Irmgard Strobl, Marketingleiterin der Molkerei Scheitz. Vor Ort waren neben der Marketingleiterin selbst auch ein Personalsachbearbeiter, der kaufmännische Leiter und vier weitere Angestellte des Unternehmens. Sie beantworteten den Teilnehmern Fragen zu verschiedenen Berufsbildern. Unter anderem bekamen die Interessenten so Einblicke in den Beruf des Milchtechnologen und in die Aufgaben eines Maschinen- und Anlagenführers in den Bereichen Abfüllung und Butterei. Ziel des Job-Speed-Datings war für die Scheitz-Mitarbeiter außerdem, einen ersten Eindruck der Bewerber zu bekommen. Und der war Strobl zufolge gut: „Alle waren sehr interessiert und sehr gut vorbereitet“, berichtet sie. „Viele hatten auch bereits Unterlagen, wie zum Beispiel den Lebenslauf, dabei.“

Die klassische Bewerbung ist eine Hürde

Umgekehrt kam das Job-Speed-Dating bei den Teilnehmern gut an. Die Aktion sei eine tolle Möglichkeit, Firma und Mitarbeiter kennenzulernen, hat Strobl erfahren. „Die Veranstaltung war auch für die Bewerber eine neue und unkonventionelle Situation, die sie einfach mal ausprobieren wollten“, sagte die Marketingleiterin. „Eine klassische Bewerbung zu schreiben und abzuschicken, ist für viele eine Hürde. So konnten sie einfach ihren Lebenslauf mitnehmen, vorbeikommen und unsere Produkte und Mitarbeiter persönlich kennenlernen.“

Und wie geht es jetzt weiter? „Wir haben alle Daten der Bewerber notiert und werden bald mit zweiten Gesprächen beginnen“, erklärt Strobl. Sie könne das Job-Speed-Dating anderen Arbeitgebern definitiv empfehlen, denn in nur drei Stunden habe man viele Bewerber kennenlernen können. Auch der Zuspruch der Teilnehmer bestärkte die Mitarbeiter des Unternehmens, in der Personalsuche neue Wege zu gehen. „Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt“, resümiert Strobl. 

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