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Klimaschutz beginnt am Kühlregal: Bewusst einkaufen, Verantwortung übernehmen

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Bio-Landwirtschaft ist ein aktiver Teil der Lösung für den Klimaschutz.
Bio-Landwirtschaft ist ein aktiver Teil der Lösung für den Klimaschutz. © Andechser Molkerei Scheitz

Es sagt sich immer so leicht: Jeder kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Tatsächlich IST es so leicht: Eine bewusste Entscheidung am Kühlregal reicht – dank der Andechser Molkerei Scheitz.

Die Andechser Molkerei Scheitz setzt als Pionier seit Jahrzehnten auf BIO, hat zudem nun mit der Initiative „KlimaBauer“ ein einmaliges Projekt gestartet: CO2-Emissionen werden vermieden, zusätzlich wird CO2 dauerhaft gebunden.

CO2 – eine Formel, die zum Inbegriff geworden ist für den Klimawandel, den der Mensch verursacht. Nicht die großen Fabriken, die großen Flugreisen und die langen Autofahrten allein sind es, die Kohlenstoffdioxid verursachen, den Treibhauseffekt beschleunigen und der Umwelt schaden. Der CO2-Ausstoß fängt im Kleinen an. Und lässt sich auch im Kleinen reduzieren. Der eigene Konsum spielt dabei eine entscheidende Rolle. Was essen wir? Was kaufen wir? Schon bei der Wahl der Lebensmittel, schon am Kühlregal kann sich jeder entscheiden, ob er aktiv einen wichtigen Beitrag leisten und die ökologische Landwirtschaft mit all ihren Vorteilen unterstützten möchte. Die Andechser Molkerei Scheitz hat sich konsequent für den ökologischen Weg entschieden. Die Bio-Produkte aus dem Sortiment „Andechser Natur“ stehen für Genuss mit gutem Gewissen. Denn das Unternehmen schützt das Klima, die Natur, die Heimat.

ANDECHSER NATUR Bio-Naturjogurt-Produkte mit Bio-Milch der KlimaBauern.
ANDECHSER NATUR Bio-Naturjogurt-Produkte mit Bio-Milch der KlimaBauern. © Andechser Molkerei Scheitz

Die zukunftsweisende Initiative für Klimaschutz in der Landwirtschaft

Vor vier Jahrzehnten ging der damalige Unternehmenschef und Vater der heutigen Geschäftsführerin Barbara Scheitz voran. Als Pionier setzte er auf bio, als noch kaum jemand davon geredet hat. Schritt für Schritt stellte die Molkerei um, längst erfüllen die Bio-Milchbauernbetriebe strenge Kriterien. Und diese erfüllen sie aus Überzeugung. Denn sie stellen mit den hohen Standards den Respekt und die Wertschätzung gegenüber Natur, Tier und Mensch ins Zentrum, verpflichten sich zu einer ressourcenschonenden, ökologischen Landwirtschaft, setzen sich für Artenvielfalt und Wasserschutz ein, verzichten auf Gentechnik, künstliche Dünger und Spritzmittel.

Diese wertvollen Umweltleistungen werden sichtbar gemacht, ausgebaut, gefördert und honoriert. Denn die Bio-Landwirtschaft ist aktiver Teil der Lösung für den Klimaschutz. Für das Ziel der CO2-Kompensation im Wertschaffungsnetzwerk hat die Andechser Molkerei Scheitz die einmalige Initiative „KlimaBauer“ gestartet. Über 70 Bio-Milchbauernbetriebe haben sich in der Pilotphase sofort angeschlossen. Wissenschaftlich fundiert, nah an der Praxis und ehrgeizig verfolgen sie ihr Ziel: CO2 reduzieren und speichern. Durch ganz konkrete Maßnahmen, bei denen man die Natur nutzt, um sie zu schützen.

Humus: Das Multitalent der Natur

Humus ist ein Natur-Multitalent.
Humus ist ein Natur-Multitalent. © Andechser Molkerei Scheitz

Im Zentrum steht der Humusaufbau. Nachdem Humus zu etwa 60 Prozent aus Kohlenstoff besteht, ergibt sich dadurch wertvolles, zusätzliches CO2-Speicherpotenzial, um das Treibhausgas dauerhaft aus der Atmosphäre zu binden.

Doch bietet Humus viele weitere Vorteile, gerne wird er als das Natur-Multitalent bezeichnet. Mehr noch: Ohne ihn gäbe es kein Leben im Boden. Er fördert die biologische Aktivität, seine Fruchtbarkeit: Ist der Boden gut mit Humus versorgt, erhalten die Pflanzen, die darauf wachsen, ihre notwendigen Nährstoffe und werden optimal versorgt. Darüber hinaus schützt Humus den Boden vor Erosion und macht ihn widerstandsfähig. Auch schafft Humus ein günstiges Bodengefüge: Der Boden wird besser durchlüftet, das Wasser besser gespeichert. Kurzum: Mit Humusaufbau unterstützt die Initiative „KlimaBauer“ die Natur auf vielfältige Art und Weise.

Initiative „KlimaBauer“: Ein Generationenvertrag für die Landwirte von morgen

Generell bedeutet die Initiative „KlimaBauer“ Klimaschutz in vielfältiger Hinsicht. Regional und global. Unmittelbar und langfristig. So leistet jede CO2-Reduktion einen Beitrag. Zudem wirkt die KlimaBauer-Initiative vor Ort – und schließt dabei einen Generationenvertrag. Denn die Maßnahmen und der Humusaufbau sichern den künftigen Generationen widerstandsfähige, fruchtbare und ertragreiche Böden, wertvolle Lebensmittel und in seiner Gesamtheit den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.

Insgesamt haben die Experten 30 konkrete, wissenschaftlich begleitete Maßnahmen erarbeitet, die Landwirte in ihrem Alltag umsetzen können, um klimaschonend zu wirtschaften. Mit Spezialisten erarbeiten sie einen individuellen Plan, ein Netzwerk an Akteuren unterstützt die Bauern in jeder Phase des Projektes.: Die Andechser Molkerei Scheitz vergütet eingesparte oder zusätzlich gebundene Tonnen CO2.

Klimaschutz: Landwirte und Verbraucher als Teil der Lösung

Der international bekannte Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Dr. Urs Niggli leitet eine der beiden Expertengruppen des Projekts „KlimaBauer“ und lässt keinen Zweifel daran, dass diese Initiative ein wichtiger, notwendiger und ausgleichender Fortschritt ist. „Die Landwirtschaft kann mit richtigem Verhalten die Natur, die ökologischen Systeme wieder stabilisieren, sie ertüchtigen“, sagt Niggli. Der KlimaBauer sei dafür der richtige Anfang. „Es gibt zahlreiche Veränderungsmöglichkeiten mit CO2-Einspareffekten, und da sollten alle Betriebsleiter mitmachen: Dann werden sie zur Lösung beitragen.“

Nicht nur sie. Ohne die Verbraucher geht nichts. Auch sie können Teil der Lösung sein. Mit einer bewussten Entscheidung beim Einkaufen. Klimaschutz beginnt am Kühlregal.

Weitere Informationen gibt es unter www.andechser-natur.de und www.klimabauer.de

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