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Gefahrenstelle mit kurzzeitigem Tempolimit: Die Tempolimits nach den Unfällen sind wieder abgebaut.

Nach schweren Unfällen

Nur die Schneeflocke bleibt als Warnung

Landstetten/Aschering - Nachdem nach zwei schweren Unfällen binnen Tagen zwischen Landstetten und Aschering Tempolimits verhängt worden waren, sind die Schilder nun wieder weg. Warum?

Nach zwei schweren Unfällen auf der Strecke Landstetten-Aschering haben die beiden zuständigen Gemeinden, die Stadt Starnberg und Pöcking, dort noch am Wochenende ein Tempolimit von 60 und im Kurvenbereich von 30 km/h verhängt. Entsprechende Schilder stehen bereits, zudem ein Warnschild vor plötzlicher Glätte. Die Schilder wurden nun wieder abgebaut, weil die Polizei dafür keine Notwendigkeit, eher eine Ursache für gefährliche Fehleinschätzungen sieht.

Die Erfahrung zeige laut Polizei, dass bei 60 und 30 km/h Autofahrer glaubten, auch so schnell fahren zu dürfen. Wenn es an der Kurve bei Landstetten jedoch wieder glatt ist, sind selbst 30 zu viel. Deswegen wird - wie auch auf der glatteisträchtigen Brücke über die Maisinger Schlucht - mit dem Warnschild „Schneeflocke“ vor der Gefahr plötzlichen Glatteises gewarnt. 

Das hat seinen Grund: Beide Unfälle vorige Woche, bei denen drei Menschen schwer und mehrere leicht verletzt wurden, geschahen bei Glätte. Ohne Winter gibt es auf der schmalen Straße vor allem eines: Wildunfälle.

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