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Feuerwehrleute mussten den schwerverletzten Fahrer aus dem Autowrack befreien.

Autobahn 95

Ein Schwerverletzter und kilometerlanger Stau

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Starnberg - Ein schwerer Unfall auf der Autobahn München-Garmisch-Partenkirchen hat den Naherholern am Samstagvormittag viel Zeit gekostet. Eine 75-jährige Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Es passierte beim Starnberger Dreieck am Ende eines Staus, der sich wegen des regen Ausflugsverkehrs gebildet hatte. Der Ehemann der Frau und Fahrer eines Skoda hatte den Stau nicht bemerkt. Sein Pkw krachte ungebremst auf den vor ihm stehenden. Durch diesen Zusammenstoß wurden beide Pkw über 60 Meter weit auf der Fahrbahn geschleudert, wobei glücklicherweise kein weiteres Fahrzeug getroffen wurde.

Durch den Unfall wurde die 75-jährige Ehefrau des Rentners  im Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde noch im Unfallfahrzeug notärztlich versorgt und musste mit schwerem Gerät durch die Berufsfeuerwehr München aus dem Fahrzeug herausgeschnitten werden. Sie kam mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Wie durch ein Wunder blieben sowohl der 83-jährige Rentner als auch die beiden Insassen in dem anderen Pkw, ein Ehepaar, 75 und 71 Jahre alt, ebenfalls aus München, unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und sind vermutlich Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 17 000 Euro.

Die Fahrbahn in Richtung Garmisch musste wegen des Unfalls für eine halbe Stunde komplett gesperrt werden, da hier der Rettungshubschrauber landete Für eine weitere Stunde war nur der rechte Fahrstreifen befahrbar. In Richtung Süden bildete sich ein kilometerlanger Stau. Auch die Ausweichstrecken ab Forstenried über die alte Olympiastraße und Gauting waren zeitweise überlastet.

A95: Skoda und BMW rauschen auf linker Spur ineinander

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