Freude über freie See-Sicht

Starnberg - Besser See sehen in Starnberg: Die Stadt lässt diese Woche einen Aussichtspunkt freischneiden. Die Bürgerinitiative Stadtgrün begrüßt das.

Freier Blick zum See: Das fordert die Bürgerinitiative Stadtgrün schon lange. Jetzt kommt Bewegung in die Sache: Die Stadt Starnberg hat angekündigt, die Sichtachse vom Aussichtspunkt Hofbuchet freizuschneiden. Dort versperrt derzeit ein Buchenwald den Blick auf See und Berge.

Für die Bürgerinitiative zur Erhaltung der stadteigenen Grünflächen in Starnberg bietet der Aussichtspunkt hinter der Schießstätte einen der eindruckvollsten Ausblicke auf den See. Durch den Buchenwald am Südhang ist jedoch derzeit die Sicht auf die Zugspitze und die Perchaer Bucht verdeckt. „Deshalb freuen sich die zahlreichen Besucher des Aussichtspunktes über die von der Stadt angekündigten Fäll- und Freischneidearbeiten am zugewachsenen Hang“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative Stadtgrün.

Bei ihrem Wunsch nach freiem Blick zum See verweist die Initiative die zahlreichen historischen Landschaftsbilder und alten Fotos, die großartige Ausblicke auf den See zeigen. Schließlich seien es diese Ausblicke gewesen, die Starnberg für Künstler und Erholungssuchende so attraktiv machten, argumentiert die Bürgerinitiative. Doch viele dieser Sichtachsen seien in den vergangenen Jahrzehnten durch nicht ausreichende Baum- und Landschaftspflege verloren gegangen.

Nach dem Baumschnitt wäre der zweite Schritt ein neuer Aussichtsturm am Hofbuchet. Viele Starnberger wünschen sich einen solchen, wie ein Bürgerforum im Jahr 2011 ergab. In den 1930er Jahren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gab es einen solchen Turm.

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