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Geschwindigkeitsbegrenzungen und schmalere Spuren - das erwartet Autofahrer am Starnberger Dreieck ab Ende April. Die Maßnahmen werden bis zum Neubau der Brücke beibehalten.

Autobahndreieck Starnberg

Marode Brücke muss gestützt werden 

Starnberg - Eine Brücke der A 95 am Autobahndreieck Starnberg ist so marode, dass sie gestützt werden muss. Das gab die Autobahndirektion Südbayern am Dienstagabend bekannt – und kündigte Verkehrseinschränkungen an. 

Die Brücke direkt am Dreieck, über die die A 95 führt und unter der Autofahrer aus Richtung Starnberg nach München fahren, ist derart kaputt, dass Sofortmaßnahmen nötig sind. Dass das Bauwerk aus dem Jahr 1965, das nach damaligen Standards errichtet worden sei, dringend erneuerungsbedürftig ist, war bekannt: Ein Neubau ist für 2017 oder 2018 geplant gewesen. „Bei einer aktuellen Nachrechnung zur Vorbereitung des Brückenabbruchs wurde festgestellt, dass die Brücke nicht mehr den heutigen Kriterien entspricht“, erklärte Josef Seebacher, Sprecher der Autobahndirektion. 

Um kein Risiko einzugehen, muss sich einiges ändern: Ab Donnerstag, 17. März, werde die Fahrbahn auf der Rampe von Starnberg nach München von bisher zwei auf eine Spur reduziert. Auf der Zufahrt von der A 95 aus Richtung Süden in Richtung Starnberg wird der Standstreifen gesperrt. Von Montag, 21. März, bis voraussichtlich 6. April – als im Osterverkehr – werden neben den dafür eingeengten Verbindungsrampen Betonstützen für die darüberliegenden Brücke aufgebaut. Ab 23. April gelten Tempolimits und die Spuren werden auf der A 95 am Dreieck schmaler. Es bleiben aber zwei, wie Seebacher betont.

In den vergangenen Jahren hatte die Autobahndirektion eine Reihe von Brücken an der A 95 und der A 952 nach Starnberg sanieren und teilweise erneuern müssen. Grund war vor allem das Alter der Bauwerke, die fast alle aus der Bauzeit der Autobahn stammten.

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