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Bahnhof: CSU fordert Abriss

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Neuer Platz mit Glasdach: Für dieses Model hat sich eine Mehrheit des Gemeinderats bereits ausgesprochen.  Visualisierung: Gemeinde
Neuer Platz mit Glasdach: Für dieses Model hat sich eine Mehrheit des Gemeinderats bereits ausgesprochen. Visualisierung: Gemeinde

Gauting - Keine neue Debatte, sondern Taten will die Gautinger CSU sehen. Deswegen fordert sie den Abriss des Empfangsgebäudes.

Den Stein ins Rollen hatte Bürgermeisterin Brigitte Servatius gebracht. Sie hatte Anfang des Jahres einen Erhalt des Gebäudes und eine erneute Abstimmung über das Thema in Aussicht gestellt. Dagegen wehrt sich die Gautinger CSU. Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die CSU Gauting fordert, den Bahnhof in Gauting sehr zeitnah zu entwickeln und damit den Beschluss vom 29. Juni vergangenen Jahres umzusetzen. „Wir haben im Gemeinderat die Entwicklung des Bahnhofs vor einem halben Jahr nach einer langen, intensiven und öffentlichen Debatte mit sehr großer Mehrheit beschlossen. Jetzt muss dieser Beschluss auch endlich umgesetzt werden“, sagte die CSU-Ortsvorsitzende Bärbel Ebner am heutigen Mittwoch in Gauting. „Das alte Bahnhofsgebäude ist nicht wiederherstellbar und muss somit, wie von den Experten des Büros ARC Architekten klar dargestellt, genauso wie die Nebengebäude abgerissen werden. Nur so kann ein neuer Platz mit vollständiger Neubebauung dieses Teilbereichs erfolgen. Das haben wir im Rat auch so beschlossen und man kann nicht immer wieder von vorne anfangen, sondern Beschlüsse müssen auch respektiert werden“, erläutert Eva-Maria Klinger, Fraktionsvorsitzende der CSU im Gemeinderat. Mit dem Bahnhofsareal soll einer der zentralen Punkte Gautings neu gestaltet werden. Diese wichtige Planung ist städtebaulich wegweisend für die Zukunft Gautings. „Wir werden gemeinsam mit den anderen Fraktionen dafür sorgen, dass der Beschluss umgesetzt wird. In der Gemeinde liegen in der Zukunft verschiedene Projekte an, die enorme finanzielle Mittel erfordern. Auch deshalb muss sich die Gemeinde alle Optionen für eine an der Zukunft orientierte Entwicklung des Bahnhofareals vorbehalten. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren“, erklärte Ebner abschließend.

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