Polizei geht von "schlechtem Scherz" aus

Starnberger Bahnhöfe geräumt: Entwarnung nach Bomben-Alarm

Starnberg - Am Samstagmorgen ist bei der Rettungsleitstelle eine Bombendrohung für den Starnberger Bahnhof eingegangen. Die Polizei reagierte sofort, geht jedoch von einem Trittbrettfahrer aus. 

Die Brucker Rettungsleitstelle hat den Anruf am Samstag gegen 10 Uhr erhalten: Bombendrohung für den Starnberger Bahnhof. Da das Zeitfenster laut Polizei sehr eng war, mussten die Beamten umgehend reagieren. Sie räumten zunächst sowohl den Starnberger Bahnhof am See als auch den Bahnhof Nord - zudem wurde die Strecke der S6 zwischen Gauting und Tutzing gesperrt. Es gab ein großes Polizei-Aufgebot. 

Zwei Bombenspürhunde suchten das Gelände nach Sprengstoff ab, fanden aber nichts Verdächtiges. Die Polizei konnte nach einer Stunde bereits Entwarnung geben.

Somit war klar, dass es sich nie um eine ernstzunehmende Bedrohung gehandelt hat. "Wir gehen eher von einem schlechten Scherz aus", erklärte Pressesprecher Peter Grießer vom Polizeipräsidium Ingolstadt Nord. Lustig ist das aber ganz und gar nicht.

Die Polizei weist ausdrücklich daraufhin, dass es sich um eine Straftat wegen Störung des öffentlichen Friedens handelt. Die Ermittlungen laufen, den Anrufer erwarten im schlimmsten Fall bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. 

kg

Rubriklistenbild: © Stefan A. Schuhbauer - v. Jena

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