Unfall bei Niederpöcking

Sägeneinsatz im Auftrag der Bahn

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Niederpöcking - Der Bahnunfall am Freitag bei Niederpöcking, der zu einer fast zweitägigen Streckensperrung geführt hatte, gibt den Ermittlern der Bundespolizei Rätsel auf. Der Baum nämlich brach aus ungeklärter Ursache an der falschen Stelle.

Die Baumfällarbeiten, die am Freitagvormittag zum Sturz eines massiven Baumes auf die Gleise bei Niederpöcking geführt hatten,  hatte die Bahn selbst in Auftrag gegeben. Das erklärte ein Sprecher auf Anfrage. Die Bahn hatte schon vor längerem angekündigt, entlang der S6 Bäume fällen zu lassen, damit bei Sturm und Schnee weniger auf die Gleise fallen können.

Der Vermutung des Bahnsprechers, es habe sich um einen „kaputten Baum“ gehandelt, widerspricht Bundespolizei-Sprecher Wolfgang Hauner jedoch. „Der Baum stand in Saft und Kraft.“ Aus einer „unerklärlichen Ursache ist er wohl eineinhalb Meter über der eingeschlagenen Kerbe gesplittert und gebrochen“. Die Polizei geht daher nicht von Fahrlässigkeit aus. Der Baumfäller hatte Glück: „Das hätte auch schlimmer ausgehen können“, betont Hauner.

Zugunfall bei Niederpöcking

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