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Die Meisterin mit Pokal: In der Sterneküche des Gourmet-Restaurants „Aubergine“ im Hotel Vier Jahreszeiten kocht Carina schmackhafte Menüs.

Bayerische Jugendmeisterschaften

Bayerns beste Nachwuchsköchin arbeitet in Starnberg

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Mit ihren Kochkünsten hat Carina Linnemann (20) vom Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg die Bayerischen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe gewonnen. Wie sie den Wettbewerb erlebte und was sie jetzt vor hat, erzählt sie im Starnberger Merkur.

Starnberg – Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und vor allem Ehrgeiz: Diese drei Zutaten braucht es laut Maximilian Moser, Chefkoch des Sterne-Restaurants „Aubergine“ im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, um die beste Nachwuchsköchin Bayerns zu werden. Seine Auszubildende Carina Linnemann (20) aus Pöcking vereint sie alle – und hat deshalb die Bayerischen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe gewonnen. Und wie fühlt man sich als beste Nachwuchsköchin des Freistaats? „Ich war sehr erleichtert, als ich die Meisterschaft gewonnen habe, denn ich hatte den Anspruch, mit mir zufrieden zu sein“, sagt Carina.

Den Wettbewerb habe sie als stressig erlebt, da er sehr vorbereitungs- und lernintensiv gewesen sei. „Im Februar habe ich mit den Vorbereitungen begonnen“, erzählt die 20-Jährige. „Ich habe mir ein Menü ausgedacht, Theoriewissen zum Beispiel über Ernährungslehre, Fleischteile und Saucenableitungen gelernt und in der Berufsschule das Kochen geübt.“ Nach der Meisterschaft habe sie erst einmal ein paar Tage durchgeatmet. Jetzt steckt Carina schon in den Vorbereitungen für den nächsten Wettbewerb: Ende Oktober geht es zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Berlin.

Auf der Karriereleiter klettert sie in rasanter Geschwindigkeit nach oben: Nach einem Praktikum beim Starnberger Hotel Vier Jahreszeiten stand für die damals erst 15-jährige Carina fest, dass sie Köchin werden will. Nach dem Einser-Abitur am Gymnasium Starnberg begann sie deshalb die Ausbildung.

An der Arbeit in der Gourmetküche gefällt ihr die viele Abwechslung. Sie schätzt es zudem, mit einigen Lebensmitteln zu arbeiten, die viele Menschen nie zu Gesicht bekommen. „Wenn man einen ganzen Lammrücken oder Riesenwolfsbarsch vor sich hat, ist das beeindruckend“, schwärmt sie. „Und man kann Menschen mit seinem Essen Lebensfreude schenken.“

Ihre Ausbildung beendet die 20-Jährige heuer im Juli nach nur zwei Lehrjahren – und damit ein Jahr früher als ihre Kollegen. „Weil ich Abitur habe, durfte ich die Ausbildung verkürzen“, erklärt sie. Die nächste Station: ein ernährungswissenschaftliches Studium mit medizinischer Vertiefung. „Damit könnte ich dann in der Ernährungsberatung, aber auch in der Wirtschaft oder Forschung arbeiten“, erzählt sie. „Was ich danach genau beruflich machen will, weiß ich noch nicht.“ Fest steht aber: „Ich will das Kochen nicht aufgeben.“

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