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Bayernweit einmalige Regelung

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Den Kooperationsvertrag unterzeichneten (hi. v. l.): Bernd Linstädt, Dr. Johannes Friedrich, Dieter Renelt, Burkhard Rappl, (vo. v. l.) Diakon Jürgen Hofmann und Antje Schöne.  Foto: aj
Den Kooperationsvertrag unterzeichneten (hi. v. l.): Bernd Linstädt, Dr. Johannes Friedrich, Dieter Renelt, Burkhard Rappl, (vo. v. l.) Diakon Jürgen Hofmann und Antje Schöne. Foto: aj

Söcking - Eigentlich hätte das Kriegsblinden-Kursanatorium in Söcking Anfang des Jahres geschlossen werden sollen. Es wurde aber weitergeführt. Nun wurde eine Regelung gefunden, die den Fortbestand sichert - vorerst.

Das Kriegsblinden-Kursanatorium (KKS) in Söcking gibt es seit 1924. Am 1. Januar dieses Jahres wäre diese Tradition eigentlich zu Ende gewesen und man hätte nur noch auf die lange ereignisreiche Geschichte der Einrichtung zurückblicken können. Der Kurbetrieb wurde aber ohne vertragliche Grundlage aus sozialen Erwägungen vorerst weitergeführt. Nun konnte für das KSK unter Einhaltung der äußerst strengen Vorgaben des Stiftungsrechts eine in Bayern bisher einmalige rechtliche Ausnahmeregelung erreicht werden. Dies sichert den Fortbestand des KKS für mindestens drei weitere Jahre.

Durch gemeinsame Anstrengungen der Bayerischen Kriegsblindenstiftung, des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands und der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter öffnet das Kursanatorium auch weiterhin seine Pforten für Kriegsblinde und ihre Angehörige. Der entsprechende Kooperationsvertrag wurde gestern von Vertretern aller Beteiligten unterschrieben. Laut Präambel des neuen Vertrags verpflichten sich die Partner, „alle in ihrem Einflussbereich stehenden Möglichkeiten zu ergreifen, das KKS Söcking als Haus der Kriegsblinden zu erhalten“. Zudem sollen dessen Attraktivität und somit auch die Belegungszahlen gesteigert werden. „Die von den Kriegsblinden empfundene Heimat wird auch in den den nächsten drei Jahren Anlaufstelle zahlreicher Kurgäste sein“, heißt es in der Präambel weiter.

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