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Das Benedictus Krankenhaus Tutzing am Starnberger See bei München ist eine Einrichtung mit herausragender medizinischer und pflegerischer Kompetenz.

Das Benedictus Krankenhaus in Tutzing: Ihre Gesundheitsexperten

Orthopädisches Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum Starnberger See: Erste Adresse für Patienten mit Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose.

Die Wirbelsäule sitzt zentral in unserem Körper und ist mit diversen anderen Organsystemen verbunden. Die Halswirbelsäule hat beispielsweise andere Aufgaben und beeinflusst andere Strukturen als die Lendenwirbelsäule oder das Kreuzbein. Auch können „wirbelsäulenfremde“ Krankheiten die Wirbelsäule erheblich schwächen. Die Ursachen für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen am Rücken können also sehr vielfältig sein.

Unser „Orthopädisches Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum Starnberger See“ am Benedictus Krankenhaus Tutzing hat das Ziel, durch ein interdisziplinäres Team rund um Dr. Florian Zentz, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, die Ursachen der Beschwerden herauszufinden und zu behandeln. Durch die enge Zusammenarbeit im Haus können bei bestimmten Fragstellungen Kollegen aus der Radiologie, der Neurologie, dem Gefäßzentrum und dem Schmerzzentrum schnell und unkompliziert hinzugezogen werden. Steht die Diagnose fest, wird mit dem Patienten entschieden, ob die Therapie konservativ oder operativ sinnvoller ist. Beide Wege werden umfassend im Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum angeboten.

Benedictus Krankenhaus: Moderne Wirbelsäulenchirurgie im Team

Leitet seit dem 1. September den Fachbereich „Wirbelsäulenchirurgie“ am Benedictus Krankenhaus Tutzing: Chefarzt Dr. med. Florian Zentz.

Im Operationssaal kommen sowohl digitale Endoskope als auch modernste Operationsmikroskope zum Einsatz. Neuromonitoring und Navigation runden die angewandten Technologien ab. Dr. Florian Zentz ist mit rund 350 Wirbelsäulen-Operationen pro Jahr ein Routinier. Mit den Oberärzten Dr. Dominik Bengel und Tim Rumler von Rüden sowie der Fachärztin Christina Bueb steht ihm ein ausgezeichnetes Expertenteam zur Seite.

Folgende Behandlungen werden in unserem Fachbereich der „Wirbelsäulenchirurgie“ durchgeführt, u. a.:

  • Einweisung auch über unsere Notaufnahme und stationäre Akutschmerzbehandlung mit Diagnostik 
  • Konservative Therapie
  • Bildwandlergesteuerte Infiltrationen für Diagnostik und Therapie 
  • Endoskopische Denervierungen von Facettengelenken und SIG 
  • Bandscheibenaugmentation (Hydrogel-Implantation) 
  • Minimal-invasive Zementierungstechniken (Kyphoplastie und Vertebroplastie) 
  • Operationen von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen mit Mikroskop und Endoskop 
  • Bandscheibenprothesen an der HWS und LWS 
  • Stabilisierende Operationen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule 
  • Thorakoskopische Operationen 
  • ISG-Fusionen 
  • Entfernungen des Os Coccygis (Coccygodynie)
  • Degenerative Fehlstellungen und sagittale Dysbalancen der Wirbelsäule
  • Revisionsoperationen

Was ist eine Spinalkanalstenose?

Bei einer Spinalkanalstenose ist der Kanal in der Wirbelsäule verengt, durch den das Rückenmark verläuft. Der entstehende Druck auf Rückenmark, Nerven und Blutgefäße kann Rückenschmerzen und bleibende Nervenschädigungen verursachen. Die häufigste Ursache ist der Verschleiß der Wirbelsäule: Mit der Zeit verlieren die Bandscheiben zwischen den Wirbelkörpern Flüssigkeit. Sie werden dadurch flacher und können so schlechter bewegungsbedingten Druck abfedern - die Wirbelkörper werden also stärker belastet und drücken dann auf den Wirbelkanal, dem sogenannten Spinalkanal.

Symptome können sein: Rückenschmerzen im Lendenbereich, die meist einseitig in die Beine ausstrahlen. Verminderte Beweglichkeit im Lendenwirbelbereich, Muskelverspannungen im Lendenwirbelbereich bis hin zu Gefühlsstörungen in den Beinen, Schwächegefühl in der Beinmuskulatur oder schmerzbedingtes Hinken. Eine Operation ist nötig, wenn wichtige Nerven ausfallen. Außerdem kann operiert werden, wenn die konservative Behandlung versagt oder der Patient einen starken Leidensdruck hat und in seinem Alltagsleben deutlich eingeschränkt ist. Der chirurgische Eingriff zielt immer darauf ab, die Region zu entlasten, in der das Rückenmark gequetscht wird.

Dr. Florian Zentz kommt als Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums ans Benedictus Krankenhaus Tutzing zurück

Die Freude ist groß im Benedictus Krankenhaus Tutzing: Seit 1. September 2019 ist Dr. Florian Zentz der neue Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums. Dabei ist er kein Unbekannter. Denn Dr. Zentz war erst leitender Oberarzt und bis 2017 bereits Chefarzt im Kollegialsystem in der Tutzinger Klinik. Dr. Zentz tritt nun die Nachfolge von Dr. Bronek Boszczyk an, der Tutzing auf eigenen Wunsch verlässt. Zusammen mit seinem Team deckt der neue Chefarzt das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenmedizin und -chirurgie ab. Schwerpunkte bilden dabei neben allen Arten von Rückenschmerzen, auch Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen.

Mit über 350 Operationen pro Jahr gehört der Rückenspezialist zu einem Routinier der Chirurgie mit ausgewiesener Expertise. Operative Eingriffe werden von ihm überwiegend minimal-invasiv („Schlüsseloch“) durchgeführt. Dr. Zentz arbeitete zuletzt in der OCM (Orthopädische Chirurgie München), einer sehr renommierten Münchner Gemeinschaftspraxis mit internationalem Ruf. Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Ludwig Maximilians Universität München. Zudem ist Dr. Zentz auch Notfallmediziner und u.a. Mitglied der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft.

Interview mit Dr. Florian Zentz, Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums

Herr Dr. Zentz, Sie kehren als Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie an das Benedictus Krankenhaus Tutzing zurück. Mit welchen Gefühlen?

Dr. Zentz: Vor allem mit großer Vorfreude. Viele Kollegen kenne ich noch aus den sieben Jahren meiner Arbeit in Tutzing. Dazu kann ich auch thematisch direkt wieder loslegen, denn Arbeitsweise und Operationen sind bestens bekannt. Dieses sogenannte ‚Erster- Tag-Gefühl` hab ich also nicht.

Worauf freuen Sie sich bei der Arbeit hier im Krankenhaus? 

Im Benedictus Krankenhaus Tutzing sind alle Fachrichtungen, die mein Team und ich für die Arbeit brauchen, vorhanden. Zum Beispiel kann ich einem Patienten, bei dem ich ein Wirbelsäulenproblem ausschließen konnte, aber eine Durchblutungsstörung der Beine festgestellt habe, direkt eine Untersuchung im Herz- und Gefäßzentrum anbieten. Das erspart Bürokratie und Zeit für beide Seiten. Wir möchten für Hausärzte, die uns Patienten schicken und für die Patienten selbst erste Anlaufadresse für eine konservative und eine operative Therapie ihrer Wirbelsäulenkrankheiten sein.

Welches sind Ihre Spezialgebiete in der Wirbelsäulenchirurgie?

Alle Arten von Bandscheibenvorfall- Operationen sowie Spinalkanalstenosen an der Hals- und Lendenwirbelsäule. Also einer Kanalverengung in der Wirbelsäule, durch die das Rückenmark verläuft. Wir werden bei den Patienten analysieren, was die genaue Ursache der Beschwerden ist und mit Ihnen zusammen besprechen, ob ein konservatives oder ein operatives Vorgehen sinnvoller ist. Beides bieten wir umfassend an.

Worauf legen Sie besonderen Wert bei der Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen?

Wenn die Diagnose klar ist, muss zunächst geklärt werden, ob eine stationäre oder eine ambulante Behandlung stattfinden soll. Unser Schwerpunkt liegt sozusagen am Ende einer nun nicht mehr erfolgreichen konservativen Wirbelsäulentherapie, nämlich auf den Operationen.

Dabei will ich Folgendes anmerken: Rückenschmerzen sind überspitzt gesagt normal. In der Sprechstunde wird auch der Tagesablauf, Tätigkeits- und Freizeitprofil des Patienten angesprochen. Viele Rückenschmerzen – auch die, die ich habe - lassen sich durch regelmäßigen Sport gut in den Griff bekommen. Mit anderen Worten: Nicht jeder Rückenschmerz ist therapiebedürftig.

Welches ist die beste Medizin gegen Rückenschmerzen? 

Bei der Frage geht es nicht um die Personengruppe, die Spaß an Bewegung hat. Die wissen, dass Fahrradfahren, Nordic Walking, Wanderurlaube oder Schwimmen die beste Prävention ist. Es geht um die Gruppe, die entweder keinen Spaß an Sport hat oder die wg. diverser körperlicher Probleme das gewünschte Aktivitätsniveau nicht erreichen kann. Hier kann man beraten, passende Aktivitäten zu finden. Das Thema Ernährung ist dabei auch sehr wichtig.

Sie arbeiten nun wieder am Starnberger See, wo andere Urlaub machen. Was reizt Sie besonders – neben der Arbeit hier – am Arbeitsplatz in Alpennähe?

Das Voralpenland ist mir bestens bekannt, ich bin in Gauting aufgewachsen. Nachdem ich nun einiges in der Welt gesehen habe, macht es mir riesig Spaß, in meiner Heimat wieder arbeiten zu können.

Wie ist Dr. Zentz privat? 

Mit Ehefrau und drei Kindern gibt es ja immer Hobbyphasen. Man kann mit dem Kind in der Kraxe den Berg hinauf, dann mit Kind im Fahrradanhänger, dann erstmal gar nicht, dann wieder zu Fuß aber sehr langsam. Und dann das Ganze drei Mal in Wiederholung bei drei Kindern. Meine Frau arbeitet halbtags als Internistin in einer Hausarztpraxis in Gilching. Momentan ist die Phase Spaziergänge an der Isar und Schwimmen im See.

Ihr Kontakt:

Benedictus Krankenhaus
Tutzing Bahnhofstr. 5
82327 Tutzing
08158 – 230
info-bkt@artemed.de
Web www.krankenhaus-tutzing.de

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