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Obst, Gemüse und Co. unsicher unterwegs

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Mehrere Beamte nahmen die Lebensmittel-Lkw bei der Kontrolle unter die Lupe. Foto: Polizei
Mehrere Beamte nahmen die Lebensmittel-Lkw bei der Kontrolle unter die Lupe. Foto: Polizei

Höhenrain - Ein Drittel mangelhaft: Das ergab eine groß angelegte Kontrolle der Polizei von Kühl- und Lebensmitteltransportern bei der Rastanlage Höhenrain an der A 95.

Das Ergebnis ist für die Polizei unerfreulich. Bei der Kontrolle von 112 Fahrern von Kühl- und Lebensmittel-Lastwagen und deren Fahrzeugen mussten die Beamten 38 beanstanden.

Unter Federführung der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim inspizierten mehr als 30 Spezialisten für Schwerverkehr der Polizeiverbände Oberbayern Nord, München, Schwaben Süd/West und Oberbayern Süd sowie Vertreter des Gewerbeaufsichtsamtes der Regierung von Oberbayern, des Zolls, der Landratsämter Starnberg und Bad Tölz und des Landesamtes für Lebensmittelsicherheit die Lkw. Unterstützt wurden die Kontrolleure vom Technischen Hilfswerk Starnberg und der Autobahnmeisterei Oberdill beim Aufbau der Kontrollstelle.

Bemängelt wurden die mangelhafte bis fehlende Sicherung der Ladung, überladene Fahrzeuge, Transporte ohne die entsprechenden Genehmigungen sowie Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten. Zudem deckten die Beamten sechs Verstöße gegen das Lebensmittelrecht auf und fünf Zuwiderhandlungen gegen das Zollrecht (Sozialleistungsbetrug und Vorenthalten von Arbeitsentgelt). Drei Lkw-Fahrer mussten ihre Route sogar vorübergehend unterbrechen. Sie konnten ihre Fahrt erst fortsetzen, nachem sie die Ladung gesichert oder umgeladen hatten.

Die Autobahndirektion hatte vor der Rastanlage eine Geschwindigkeitsbeschränkung samt Überholverbot angeordnet. Damit sollten die kontrollierenden Polizisten geschützt werden, während sie die Lkw aus dem fließenden Verkehr herauszogen. 32 Fahrer missachteten die aufgestellten Schilder. Ein Autofahrer war sogar so schell unterwegs, dass er jetzt mit einem Fahrverbot rechnen muss.

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