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Erst mal muss die Mauer weg: In einem ersten Schritt wurde die bisherige Uferbefestigung abgetragen, dabei kam die Spundwand ans Licht. Stefan Rat vom Berger Bauamt wurde davon wie alle anderen völlig überrascht.

Überraschung auf Baustelle

Arbeiten für Berger Seeabstieg: Plötzlich taucht eine Spundwand auf

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Die Arbeiten für den Berger Seeabstieg laufen. Die Fertigstellung ist für Juni geplant. Die Bauarbeiter sind jetzt auf eine Überraschung gestoßen. 

Berg – Die Arbeiten für den Seeabstieg in Berg haben begonnen. Voraussichtlich können die Berger dort im Juni den Sonnenuntergang genießen – wenn das Coronavirus keinen Strich durch die Rechnung macht.

Vier Jahre, nachdem die ersten Ideen für eine Aufenthaltszone am Seeufer aufgekommen sind, wird etwas daraus. Die Arbeiten für den Seeabstieg in Berg auf der öffentlichen Fläche neben dem Hotel Schloss Berg haben begonnen. Die Ufermauer, die ohnehin saniert werden musste, wird abgetragen. An ihre Stelle kommen kniehohe Treppen, auf denen die Berger sitzen, den See und den Sonnenuntergang anschauen können.

Gleich zu Beginn der Arbeiten kamen Hürden zum Vorschein. „Beim Abbruch der Ufermauer hat sich eine Metallspundwand aufgetan, mit der niemand gerechnet hat“, sagt Bürgermeister Rupert Monn. Sie müsse nun abgeflext werden. Das erhöhe die Kosten von 200 000 Euro geringfügig um einen vierstelligen Betrag, und es könnte auch zu Verzögerungen kommen. „Eigentlich haben wir mit einem Abschluss der Arbeiten Ende Mai gerechnet“, sagt Monn. Das werde wegen der unerwarteten Spundwand nicht ganz zu halten sein.

Die Stege sind gesperrt

Noch mehr aber macht dem Bürgermeister das Coronavirus Sorgen. „Wenn uns Firmen ausfallen sollten oder es zu Lieferengpässen kommt, ist der Zeitplan nicht zu halten.“ Apropos Corona: Es bleibt zu hoffen, dass bis Anfang Juni die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Sonst könnten die Berger die neuen Sitzstufen gar nicht genießen. Auf den Stegen rund um den See ist das Sitzen seit Kurzem verboten, selbst wenn der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Die Stege sind gesperrt.

Ein ähnliches Schicksal bleibt dem neuen Seeabstieg hoffentlich erspart. Geplant sind bis zu fünf großzügige Sitzstufen unterschiedlicher Breite, unterbrochen durch Holzauflagen und Begrünung. Die Auflagen sind vor allem aus optischen Gründen eingeplant. Einen hohen Pflegeaufwand erwartet sich Monn nicht. „Das Holz bleibt naturbelassen, eventuell muss man es nach einer gewissen Zeit erneuern.“

Baden und Schwimmen sind beim neuen Seeabstieg übrigens nicht erlaubt. Vorgelagerte größere Steine im Uferbereich sollen die Freude daran einschränken. „Der Seeabstieg ist kein offizieller Badeplatz“, unterstreicht Monn. „Das wird man im Auge behalten müssen.“ Die jetzige Wiese, die zur Hälfte der Gemeinde und zur Hälfte der Schlösserverwaltung gehört, ist übrigens auch kein offizieller Badeplatz und sogar mit einem Geländer gesichert gewesen. Dennoch sind immer wieder Schwimmer von dort in den See gesprungen.

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