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So war es im vergangenen Jahr auf Gut Biberkor: Amma umarmte auf Gut Biberkor Hunderte von Menschen und machte sie damit glücklich. 

Amma aus Indien zu Besuch

Umarmungen und Erleuchtung

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Schon 2018 kam die spirituelle Führerin Amma aus Indien nach Gut Biberkor in Höhenrain und verteilte Umarmungen. In der kommenden Woche steht ein erneuter Besuch an.

Höhenrain– Gut Biberkor wird in der kommenden Woche gewissermaßen zum Wallfahrtsort: Die spirituelle Führerin Amma gastiert zwei Tage lang auf dem Gut am Ostufer des Starnberger Sees. Die Organisatoren erwarten rund 5000 Menschen. Die meisten von ihnen kommen, um sich von Amma umarmen zu lassen. Das ist das Ziel der 66 Jahre alten Inderin: Sie will die Welt verbessern, indem sie Liebe verschenkt. Zum zweiten Mal nach der Premiere im vergangenen Jahr tut sie dies nun wieder in der Gemeinde Berg: am Dienstag, 29. Oktober, und am Mittwoch, 30. Oktober. Der Eintritt ist frei.

Amma ist derzeit auf Europatournee. Biberkor ist für den Tross von bis zu 400 freiwilligen Helfern die Station nach Brombachtal im Odenwald und vor London. In Bussen werden die Helfer anreisen, weitere bis zu 500 Ehrenamtliche auch aus der Region kümmern sich vor Ort, dass das Amma-Treffen auf Gut Biberkor gelingt.

Gut Biberkor hat es der spirituellen Führerin Amma angetan

Die Räumlichkeiten und die Landschaft auf Gut Biberkor haben der sprituellen Führerin, die in ihrer Heimat als Erleuchtete („Mahatma“) gilt, im vergangenen Jahr sehr gut gefallen. „Alle waren total begeistert von Biberkor“, berichtet Pressesprecherin Monica Riedel. „Amma wollte auch wieder hin.“ Da war alles klar, zumal der Eigentümer des Guts, Werner von Kahlden-Gmell, und der Montessori-Verein, der die Schule dort betreibt, Ammas Wirken als Ergänzung der Montessori-Friedenspädagogik betrachten.

Der Aufbau für die Massenveranstaltung startet an diesem Samstag. Wer mithelfen will, findet Infos dazu auf der Internetseite www.amma.de. Sprecherin Monica Riedel ist zuversichtlich, dass sich genügend Helfer finden werden. Vergangenes Jahr habe alles gut geklappt. Einige Helfer würden sich tageweise verpflichten. Wer die Veranstaltung besucht und spontan mithelfen möchte, kann dies am Seva-Stand tun. „Seva ist das indische Wort für Helfer“, erklärt Riedel. „Es ist kurz und einfach.“

Ammas Team freut sich über die Hilfsbereitschaft der Ortsansässigen

Offenbar funktioniert es. Monica Riedel erinnert sich an einen Bierfahrer, der im vergangenen Jahr mit seiner Familie zu Amma kam. „Er hat uns spontan viel geholfen. Ein bodenständiger, lokaler Mensch, der die selbe Herzlichkeit ausstrahlte wie Amma – das hat super gepasst.“

Passend ist für Riedel nach wie vor die Botschaft, die Amma vermitteln will. „Die Umweltherausforderung war schon immer ihr Thema“, sagt sie. „Sie sagt, wir müssen Mutter Erde mit Liebe und Respekt begegnen – alles, was wir haben, kommt von ihr.“ Deshalb sollen auch dieses Jahr wieder einige Bäume gepflanzt werden.

Ammas zweiter Besuch beginnt am Dienstag um 10 Uhr

Das Programm beginnt am Dienstag, 29. Oktober, um 10 Uhr in der Turnhalle auf Gut Biberkor mit Meditation und anschließender persönlicher Begegnung mit Amma. Wer sich umarmen lassen möchte, kann sich 75 Minuten vor Programmbeginn ein kostenloses Ticket holen. Um 19.30 Uhr ist die offizielle Eröffnung mit einem Vortrag von Amma, der übersetzt wird, sowie mit Meditation und spirituellen Gesängen. Am Mittwoch, 30. Oktober, ist das Programm ähnlich, der Abend beginnt dann bereits um 19 Uhr.

Die Anreise wird möglichst öffentlich empfohlen. „Amma hat sich gewünscht, dass für die Anreise möglichst Fahrgemeinschaften gebildet werden“, heißt es auf der Internetseite. Ab dem S-Bahnhof Starnberg Nord beziehungsweise ab Wolfratshausen fährt der Bus 975 ein- bis zweimal stündlich. In den Abendstunden wollen die Organisatoren zudem einen Shuttlebus anbieten.

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