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Wohnen mit Blick auf die Zugspitze: Auf dieser Fläche nördlich der Kirche Herz Jesu sind ein Einheimischenmodell und ein neues Feuerwehrhaus für die Höhenrainer Wehr geplant. 

Bauvorhaben in Berg

Einheimischenmodell in Höhenrain auf dem Weg

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Mindestens sieben Familien aus der Gemeinde Berg können in den Genuss des Einheimischenmodells in Höhenrain kommen, eher mehr. Und auch das neue Feuerwehrhaus ist planerisch einen Schritt weiter.

Höhenrain – Vier Einfamilienhäuser sowie ein großzügiger Bauraum, der sowohl für einen Dreispänner als auch für ein Mehrfamilienhaus genutzt werden kann: So sieht das neue Einheimischenmodell für Berger Bürger aus. Der Gemeinderat hat den dritten Entwurf für den Bebauungsplan „Herz-Jesu Höhenrain“ in seiner Sitzung am Dienstag gebilligt. Jetzt ist er in der Auslegung.

Die Gemeinderäte hatten es sich bei der Planung nicht leicht gemacht. Dass im Norden des fraglichen Geländes an der Attenhauser Straße das neue Höhenrainer Feuerwehrhaus liegen soll, war stets klar. Unklar war die Erschließung der südlicher liegenden Grundstücke und wie diese angeordnet werden sollten. Einerseits befürwortete ein Teil des Gemeinderats an dieser Stelle am Ortsrand lockere Einfamilienhaus-Bebauung, andererseits wollte ein Teil möglichst viel günstigen Wohnraum, auch in Form von Geschosswohnungsbau, anbieten können.

Herausgekommen ist in der dritten Version des Entwurfs ein Kompromiss, den das Gremium nun gegen die Stimmen von Dr. Andreas Ammer und Harald Kalinke (beide QUH) befürwortete. So gibt es vier Einfamilienhäuser mit einer Grundfläche von 110 Quadratmetern und zwei Vollgeschossen. Die Grundstücksgröße für diese Häuser liegt zwischen 400 und 450 Quadratmetern. Die Erschließung verläuft über den Kirchanger sowie zwischen Kirche und bestehender Wohnbebauung.

Das südlichere Grundstück, bei dem Art und Weise der Bebauung noch nicht feststeht, ist rund 900 Quadratmeter groß. „Wir haben dort ein großzügiges Baufenster“, sagte Bürgermeister Rupert Monn. „Vom Dreispänner bis zum Mehrfamilienhaus ist alles möglich.“

Nördlich des neuen Einheimischenmodells ist Platz für das neue Feuerwehrhaus. Dessen Parkplätze trennen Feuerwehrhaus und Einheimischenmodell optisch. Südlich liegt auch ein Parkplatz: für Friedhofsbesucher, denn der Friedhof soll erweitert werden und ist auch Teil des Bebauungsplan-Umgriffs.

Wann die Vergabe für das Einheimischenmodell sei, stehe noch nicht fest, sagte Monn auf Anfrage. Er stellt sich vor, dass die Gemeinde eine neue Praxis einführt und die Häuser in Erbpacht vergibt. „Damit bleibt der Grund und Boden bei der Gemeinde“, sagte er. Die Erbpacht solle günstiger werden als der Marktpreis – schließlich sollen Berger profitieren. Bisher wurden Grundstücke an die Einheimische zu einem vergünstigten Preis verkauft.

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